Dormagen: Wassermatschanlage recht­zei­tig vor den Sommerferien ein­ge­weiht

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Dormagen-Straberg  – Als am letzten Donnerstag die Bewertungskommission "Unser Dorf hat Zukunft" den Spielplatz an der Grundschule in Straberg zur Besichtigung ansteuerte, fand dort - "rein zufällig gewollt" - auch die Einweihung des neuen und 10.000 € teuren Wassermatschgeräts statt.

Hierzu hatte der Vorstand des Fördervereins Jugend- und Sozialarbeit, der für die Ersatzbeschaffung der marode gewordenen Vorgängermatschanlage gesorgt hatte, Sponsoren, Eltern und Kinder eingeladen. Weil das Spielgerät schon betriebsbereit war, schien für die Kleinen der eigentliche - mit Gebäck, Süßigkeiten und Getränken ausgerichtete- Festakt aber nur nebensächlich zu sein:

Noch bevor auch nur ein Wort zur feierlichen Eröffnung und des Dankes gesagt werden konnte, hatten sie bereits die große Wasserkurbel für sich entdeckt. So waren im Nu die stufenförmig angelegten und mit Sand bedeckten Schlammwannen landunter. Niemand wollte ihnen ihren Matsch- und Tatendrang verdenken.

Zudem hätten es wahrscheinlich auch die anwesenden FJS-Vorständler, Maggy Steiner und Yogy Brockmeyer, nicht vermocht, die Funktion dieser neuen und angeblich unkaputtbaren Matschanlage besser zu demonstrieren. Wie in den letzten Tagen beobachtet wurde, scheint dieses Spielgerät Kinder genauso magisch anzuziehen, wie Pfützen oder Tümpel, in denen sich auch trefflich matschen lässt.

"Dass sich die Kids bei diesem Spaß zuweilen auch regelrecht 'einsauen', trifft zwar zu: Aber wenn selbst Ärzte und Kinderpsychologen behaupten, dass das Matschen für die Gesundheit und die Entwicklung unseres Nachwuchses unerlässlich sei, sollte schmutzige Wäsche doch zweitrangig sein, oder?" meinte Yogy Brockmeyer abschließend.

Fotos: Förderverein Jugend- und Sozialarbeit
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