Rhein-​Kreis Neuss: SingPause in Jüchen – Grundschüler sorg­ten für drei aus­ver­kaufte Konzerte

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Rhein-​Kreis Neuss – In drei aus­ver­kauf­ten Konzerten zeig­ten jetzt Jüchener Grundschüler, was sie in der SingPause gelernt haben.

Bei die­sem Projekt kom­men Lehrkräfte der Musikschule Rhein-​Kreis Neuss zwei Mal pro Woche in den Unterricht und erar­bei­ten zusam­men mit den Kindern ein brei­tes Liedrepertoire. Insgesamt mehr als 1 300 Kinder aus Jüchen, Grevenbroich und Kaarst machen in die­sem Schuljahr bei der SingPause mit.

Im Forum der Realschule Jüchen prä­sen­tier­ten die Mädchen und Jungen Lieder aus aller Welt unter dem Motto „Von gru­se­lig bis hei­ter“. Dabei wur­den sie von Lehrern der Kreismusikschule beglei­tet. So stan­den zum Auftakt die Zweitklässler der Gemeinschaftsgrundschule In den Weiden mit Susanne Toth, Martina Walbeck (Klavier), Ottmar Nagel (Gitarre) und Leonard Gincberg (Cajon) auf der Bühne.

SingPause in Jüchen: Martina Walbeck von der Musikschule Rhein-​Kreis Neuss mit den Schülern der der Lindenschule in Gierath. Foto: Rhein-​Kreis Neuss

Den zwei­ten Konzertabend bestrit­ten etwa 160 Kinder aller Klassen der Lindenschule vom Standort Gierath. Sie wur­den unter­stützt von Martina Walbeck, Friedrike Huck (Klavier) und Markus Wehner (Cajon). Zum Abschluss der Konzertreihe in Jüchen tra­ten die Schüler der Lindenschule vom Standort Stessen mit Cordula Berner, Itai Sobol (Klavier), Klaus Mader (Gitarre) und Sebastian Fuhrmann (Cajon) auf.

In ihrer Begrüßung beton­ten die bei­den Schulleiter Katja Ridderbusch und Gero Müllers den hohen Wert des Singens und der musi­schen Erziehung für die Entwicklung von Kindern im Grundschulalter. Sie stell­ten fest: Singen för­dert die Persönlichkeitsentwicklung, die Konzentrationsfähigkeit, stärkt die Gemeinschaft – und berei­tet Freude.

Bürgermeister Harald Zillikens hob die her­vor­ra­gende Zusammenarbeit zwi­schen der Gemeinde Jüchen und der Kreismusikschule her­vor. „Mit Angeboten wie der SingPause erhal­ten alle Kinder kul­tu­relle Teilhabe“, sagte der Bürgermeister. „Gleichzeitig wer­den sie spie­le­risch an die Musik her­an­ge­führt, und auch ihr Interesse für instru­men­ta­les Musizieren wird geweckt.“ Er freute sich dar­über, dass Kinder und Jugendliche durch die instru­men­tale Ausbildung der Musikschule spä­ter in Ensembles der wei­ter­füh­ren­den Schulen mit­spie­len kön­nen. „Das berei­chert das kul­tu­relle Leben in der Gemeinde ganz außer­or­dent­lich“, so Zillikens. Musikschulleiterin Ruth Braun-​Sauerwein wür­digte die groß­ar­ti­gen Leistungen aller Akteure, die ein fast 45–minütiges Programm musi­ka­lisch über­zeu­gend und aus­wen­dig darboten.

Weitere Abschlusskonzerte der SingPause fol­gen in Grevenbroich und Kaarst. Restkarten an der Abendkasse gibt es nur noch für das Konzert am Mittwoch, 5. Juli, um 17.30 Uhr in der Großsporthalle in Grevenbroich-​Gustorf mit Kindern der Erich-​Kästner-​Grundschule, Jakobusschule und Grundschule Arche Noah Noithausen.

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