Korschenbroich: „Unser Dorf hat Zukunft“ Kommission besuchte Scherfhausen und Steinforth-​Rubbelrath

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Korschenbroich – „Unser Dorf hat Zukunft” – davon sind in der Stadt Korschenbroich sicher­lich die meis­ten Ortschaften über­zeugt. Zwei haben sich jetzt an dem gleich­na­mi­gen Wettbewerb auf Kreisebene betei­ligt: Scherfhausen und Steinforth-​Rubbelrath.

Auf dem Hof der Familie Moss in Scherfhausen, der ers­ten Station im Stadtgebiet, begrüßte Bürgermeister Marc Venten ges­tern die Jury des Rhein-​Kreises Neuss und stellte kurz die bei­den Ortsteile vor. Beiden Orten beschei­nigte er ein akti­ves Dorfleben. Das rund 450 Einwohner zäh­lende Scherfhausen bezeich­nete er als „klas­si­sche Honschaft“.

Jury-​Mitglieder mit Vertretern der Dorfgemeinschaft und Bürgermeister Marc Venten (4.v.l.) in Scherfhausen. Foto: Stadt

Alle drei Jahre werde hier ein Straßenfest zum Dorffest. Den Hof der Familie Moss nannte Venten „Wohnzimmer und Garten der Scherfhausener in einem“. Hier, in unmit­tel­ba­rer Nähe zum Dorfkreuz, fän­den zahl­rei­che Aktivitäten – so etwa die Messe im Rahmen des Dorffestes – statt. Als Beispiel für das Engagement der Scherfhausener hob der Bürgermeister die Renovierung des Kreuzes her­vor.

Den Ortsteil Steinforth-​Rubbelrath stellte Bürgermeister Venten in sei­ner Begrüßung eben­falls vor. Er erin­nerte an die 850-​Jahr-​Feier des „Doppeldorfes“ im ver­gan­ge­nen Jahr und betonte, auch hier gebe es eine starke Gemeinschaft und sogar ein eige­nes Schützenfest. Denn der 650-​Einwohner Ort habe pro Kopf gerech­net eine beson­ders hohe Schützendichte. Die dor­tige St. Sebastianus-​Bruderschaft unter­hält sogar eine eigene Immobilie, die Alte Schule.

Der Wettbewerb zielt auf die Zukunftsfähigkeit der Dörfer. So wer­den neben sta­tis­ti­schen Daten zu den Orten ins­be­son­dere Infrastruktur-​Daten, Sehenswürdigkeiten und vor allem dörf­li­che Besonderheiten sowie Angaben zum Gemeinschaftsleben und ande­ren Kooperationen abge­fragt. Alle drei Jahre fin­det der Wettbewerb statt. 20 Dörfer haben sich in die­sem Jahr bewor­ben. Fünf Tage lang war die neun­köp­fige, vom Kreisausschuss bestellte Bewertungskommission in Neuss und Meerbusch, Dormagen, Grevenbroich und Korschenbroich, Rommerskirchen und Jüchen unter­wegs.

Bereits am Montag sol­len die Preisträger des Wettbewerbes auf Kreisebene fest­ste­hen. Der oder die Gewinner neh­men am Landeswettbewerb 2018 teil.

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