Rhein-​Kreis Neuss: Kreiswettbewerb „Unser Dorf hat Zukunft“ geht in die 26. Runde

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Rhein-​Kreis Neuss – Schon zum 26. Mail put­zen sich Dörfer im Rhein-​Kreis Neuss für den Kreiswettbewerb „Unser Dorf hat Zukunft“ heraus. 

Von Montag, 26. bis Freitag, 30. Juni sind die neun ehren­amt­lich vom Kreisausschuss bestell­ten Juroren unter­wegs im Rhein-​Kreis Neuss und las­sen sich die Vorzüge und Ideen der Dörfer und Ortschaften zwi­schen Rhein und Erft präsentieren.

Insgesamt 20 Dörfer aus sie­ben Kommunen des Kreises neh­men in die­sem Jahr teil. Kaarst ist nicht ver­tre­ten, dafür erst­ma­lig Dormagen mit der Ortschaft Straberg.

Am Montag besich­tigt die Bewertungskommission Vanikum, Eckum, Frixheim und Anstel. Weiter geht es am Dienstag nach Mühlrath, Hülchrath, Langwaden, Allrath und Neurath. Am Mittwoch ste­hen Gindorf, Frimmersdorf, Elvekum und Schlicherum auf dem Besuchsprogramm. Am Donnerstag geht es für die Experten nach Wallrath, Scherfhausen, Steinforth-​Rubbelrath und Straberg. Die letzte Tour der Bereisung führt die Kommission dann nach Nierst, Ilverich und Ossum-Bösinghoven.

Der alle drei Jahre statt­fin­dende Kreiswettbewerb ist die Vorentscheidung für den Landeswettbewerb 2018, dem ein Jahr spä­ter der Bundeswettbewerb folgt. Der Wettbewerb lebt vom gemein­sa­men Handeln der Bürger, um gemein­schaft­li­che Perspektiven und Ideen für das Dorf und die Region zu ent­wi­ckeln, macht Landrat Hans-​Jürgen Petrauschke deut­lich: „Ziel des Wettbewerbs ist es, die Dorfgemeinschaft zu ermun­tern, ihre Chancen zu erken­nen und die Zukunft ihres Dorfes aktiv in die eige­nen Hände zu neh­men.“ Petrauschke lobt den Gestaltungswillen und das ehren­amt­li­che Engagement vie­ler Bürger für ihre Heimat und betont dabei auch die Bedeutung der Dörfer im länd­li­chen Raum für Erholung, Freizeit und Lebensqualität in der Region.

Volker Große vom Amt für Entwicklung und Landschaftsplanung des Rhein-​Kreises Neuss orga­ni­siert die Bereisung und ist selbst Jurymitglied: „Der Dorfwettbewerb ist keine Blumenschau, son­dern die Jury bewer­tet Kriterien wie z.B. ‚sozia­les und kul­tu­rel­les Leben‘ und ‚Baugestaltung und Entwicklung‘.“

Die leicht geän­der­ten Wettbewerbsrichtlinien erlau­ben beim dies­jäh­ri­gen Kreiswettbewerb erst­mals zwei Kreissieger zum Landeswettbewerb zu melden.

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