Grevenbroich: Sportanlage „Zum Türling“ gesperrt – Bombenblindgänger?

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Robert Schilken, Herausgeber



Grevenbroich – Auf der Sportanlage „Zum Türling“ kann zur­zeit kein Spielbetrieb mehr statt­fin­den. Im Rahmen der bevor­ste­hen­den Sanierungsarbeiten für den neuen Kunstrasenplatz musste auch eine Luftbildauswertung (durch den Kampfmittelbeseitigungsdienst der Bezirksregierung) durch­ge­führt werden.

Dieses übli­che Verfahren ist bei allen Baumaßnahmen durch den Bauträger zu ver­an­las­sen. Auf Luftbildaufnahmen aus den Jahren 1939 – 1945 erge­ben sich Hinweise auf ver­mehrte Bombenabwürfe. Insbesondere exis­tiert ein kon­kre­ter Verdacht auf Kampfmittel (bzw. Bombenblindgänger).

Daher wurde sei­tens des Kampfmittelbeseitigungsdienstes (KBD) emp­foh­len, die zu über­bau­ende Fläche auf Kampfmittel sowie hin­sicht­lich des kon­kre­ten Verdachtes hin zu über­prü­fen. BM Krützen und EB Heesch haben auf­grund die­ser ein­deu­ti­gen Verdachtspunkte eine sofor­tige Sperrung des Platzes veranlasst.

Die Schulen wur­den infor­miert, dass der Schulsport dort nicht mehr statt­fin­den kann. Die Spielsaison im Bereich des Vereinssports ist been­det, so dass es hier zu kei­ner Beeinträchtigung im lau­fen­den Spielbetrieb kom­men wird.

Wann mit den Sondierungsarbeiten begon­nen wird, steht noch nicht fest. Das erfor­der­li­che Verfahren hier­für wird zeit­nah eingeleitet.

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