Rommerskirchen: Appell von Bürgermeister und Windkraftgegnern

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Robert Schilken, Herausgeber



Rommerskirchen – Seit der Aufnahme der Planung für den neuen Regionalplanentwurf regt sich in der Gemeinde erheb­li­cher Widerstand in der Bevölkerung gegen die geplante Ausweisung von Windkraftkonzentrationszonen.

Bürgermeister Dr. Martin Mertens: „Ich bin ebenso wie die Windkraftgegner gegen eine über­mä­ßige ”Verspargelung” unse­rer Gemeinde.” In einem gemein­sa­men Schreiben an den Vorsitzenden des Regionalrates Hans-​Jürgen Petrauschke machen der Bürgermeister sowie Willi Hermanns von der Imitative „Windkraftgegner im Muretal” sowie Manfred Schauf von „Pro Natur und Heimat e.V.” noch ein­mal klar, worum es im Kern geht:

Petra Bork_pixelio.de

Mit vier Braunkohlekraftwerken, einem dich­ten Netz von Hochspannungsleitungen und even­tu­ell dem Konverter in Gohr haben die Menschen in Rommerskirchen bereits große Belastungen im Interesse der deut­schen Energieversorgung zu tra­gen und damit Ihr Soll abso­lut erfüllt. Weitere Lasten sind u. E. nicht mehr zu vertreten.”

Der Appell an den Regionalrat rich­tet sich ins­be­son­dere dar­auf, die im Koalitionsvertrag zwi­schen CDU und FDP neu defi­nier­ten Abstände zwi­schen Wohnbebauung und Windkraftanlagen ein­zu­hal­ten: „Wir bit­ten Sie gemein­sam, die poli­ti­schen Vorgaben des Koalitionsvertrags der neuen Landesregierung, nach der der Flächenmindestabstand zwi­schen Wohnbebauung und Windkraftanlagen von min­des­tens 1.500 Metern gel­ten soll, bei der Aufstellung des Regionalplans zu berück­sich­ti­gen und den aktu­el­len Regionalplanentwurf ent­spre­chend zu überarbeiten.”

Bürgermeister Dr. Martin Mertens: „Ich hoffe, dass unser gemein­sa­mer Appell Gehör fin­det. Die Menschen in Rommerskirchen möchte ich vor wei­te­ren Belastungen schützen.”

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