Kaarst: Bilanz einer geziel­ten Polizeikontrolle

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Robert Schilken, Herausgeber



Kaarst (ots) – Die Polizei stellte in der Vergangenheit immer wie­der fest, dass es im Bereich der Baustelle des Neubauabschnittes K37n an der Neersener Straße (Landstraße 390) zu diver­sen Verkehrsverstößen kam. 

Insbesondere Radfahrer und Fußgänger bega­ben sich trotz Verbotes in den Baustellenbereich und damit in Gefahr. Kraftfahrer bogen zudem in unzu­läs­si­ger Weise von der Brücke nach links auf die Landstraße 390 (L 390) in Richtung Autobahnauffahrt „Krefeld” ab.

Am Dienstag (20.06.) nahm die Polizei dies zum Anlass, in die­sem Bereich ver­stärkt Kontrollen durch­zu­füh­ren und Präsenz zu zei­gen. Bis zum Abend konn­ten die Ordnungshüter diverse Verstöße fest­stel­len und ahnden.

Von der Brücke kom­mend bogen 35 Kraftfahrer ver­bots­wid­rig an der Einmündung zur L 390 nach links ab. Weitere neun moto­ri­sierte Verkehrsteilnehmer fuh­ren zwar zunächst regel­kon­form nach rechts, wen­de­ten dann aber anschlie­ßend unmit­tel­bar wie­der, um in Richtung Neuss wei­ter­zu­fah­ren. Die Polizisten mach­ten sie auf die damit ver­bun­de­nen Gefahren auf­merk­sam und ahn­de­ten die Wendemanöver mit einem Verwarngeld.

Darüber hin­aus fie­len drei Fahrzeugführer auf, weil sie am Steuer mit dem Handy tele­fo­nier­ten. Drei wei­tere waren nicht ange­schnallt und in einem Auto stell­ten die Beamten fest, dass ein Kind nicht aus­rei­chend gesi­chert war.

Für zwei Verkehrsteilnehmer endete ihre Fahrt am Kontrollort. Ein 56-​jähriger Willicher, der eben­falls ver­bots­wid­rig gewen­det hatte, konnte kei­nen Führerschein vor­wei­sen. Nach kur­zer Befragung stellte sich her­aus, dass er gar nicht im Besitz der erfor­der­li­chen Fahrerlaubnis war. Ihn erwar­tet nun ein Strafverfahren.

Des Weiteren fiel den Beamten eine 34-​jährige Autofahrerin auf, die auf der L 390 aus Kaarst kom­mend in Fahrtrichtung Neuss unter­wegs war und dabei ihr Mobiltelefon benutzte. Bei der anschlie­ßen­den Kontrolle kam der Verdacht auf, dass die Kaarsterin unter dem Einfluss berau­schen­der Mittel ste­hen könnte. Daher wurde auf der Wache Kaarst eine Blutentnahme fäl­lig. Die Kontrollierte muss bei posi­ti­vem Testergebnis mit einem Fahrverbot und einer erheb­li­chen Geldstrafe rechnen.

Insgesamt lässt sich fest­stel­len, dass sich der Großteil der Verkehrsteilnehmer an die Verkehrsregeln hält. Durch die Fahrzeugführer, die sich über Verbote hin­weg­set­zen, kommt es jedoch regel­mä­ßig zu Behinderungen und gefähr­li­chen Situationen. Daher wird die Polizei auch zukünf­tig ver­stärkt in die­sem Bereich auf die Einhaltung der Verkehrsregeln achten.

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