Dormagen: „Plastik Soup Surfer“ in Zons – Gemeinschaftsaktion gegen die Flussverschmutzung

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Robert Schilken, Herausgeber



Dormagen – Mit einem Surfbrett, das aus alten PET-​Flaschen besteht, pad­delt er seit zwei Wochen den Rhein hin­un­ter: Mit die­ser Aktion will der nie­der­län­di­sche Umweltaktivist Merijn Tinga auf die Plastik-​Verschmutzung der Flüsse und Weltmeere auf­merk­sam machen.

Jedes Jahr lan­den mehr als 30 Tonnen Plastikmüll im Rhein – in ers­ter Linie Flaschen und andere Verpackungen, aber auch sehr viel Mikro-​Plastik zum Beispiel aus Kosmetikprodukten, das für Tiere und Pflanzen beson­ders gefähr­lich ist“, sagt der Leidener.

Von Konstanz aus ist er inzwi­schen bis nach Dormagen gekom­men, wo er im Bootshaus des WSC Bayer Dormagen in Zons über­nach­tete. Vor der Weiterfahrt am gest­ri­gen Montagmorgen, 19.06.2017, gab es ein Treffen mit Bürgermeister Erik Lierenfeld.

Fotos(3): Stadt

Parallel dazu mach­ten 15 Mitarbeiter der Technischen Betriebe im Rahmen des „Social Day“ bei der Stadtverwaltung das Rheinufer sauber.

Das war ohne­hin geplant und wir haben beide Umweltaktionen dann spon­tan mit­ein­an­der ver­bun­den“, so der Bürgermeister. Auch die Stadt Dormagen setzt sich mit ihrem Umweltteam für die Vermeidung von Plastikmüll ein. Darüber hin­aus appel­lierte der Bürgermeister: „Wenn sich Menschen gerade jetzt im Sommer am Rheinufer auf­hal­ten, sol­len sie doch bitte ihren Müll mit­neh­men und dar­auf ach­ten, dass sie kei­nen Schaden an Natur und Umwelt verursachen.“

Tinga konnte sich bei sei­nem Aufenthalt in Dormagen über ein hohes Medieninteresse freuen. So film­ten allein drei Fernseh-​Sender den „Plastic Soup Surfer“, der bei sei­ner Initiative auch von dem Wuppertaler Verein „Water Ranger“ unter­stützt wird. „Ich habe jetzt noch rund 300 Kilometer vor mir“, berich­tete der sym­pa­thi­sche Niederländer. Bis Rotterdam will er den Fluss hinab fah­ren und dann noch wei­ter bis nach Leiden paddeln.

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