Jüchen: Dorfentwicklungskonzept Hochneukirch

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Robert Schilken, Herausgeber



Jüchen – Mit der Umgestaltung des Adenauerplatzes, des Festplatzes und der Hochstraße in Hochneukirch kann nun begon­nen werden.

Im Jahre 2015 wurde sei­tens der Gemeinde Jüchen mit den Vorbereitungen begon­nen. Nach dem Projekt Schmölderpark und dem Alten Friedhof Hochneukirch an der Rathausstraße kann nun als 3. Maßnahme mit der Umgestaltung des vor­ge­nann­ten Bereichs begon­nen werden.

Der von der Gemeinde Jüchen gestellte Förderantrag wurde bereits in der zwei­ten Stichtagsauswahl für 2017 berück­sich­tigt. Die Gemeinde Jüchen erhält damit erfreu­li­cher­weise Mittel aus dem Europäischen Landwirtschaftsfonds für die Entwicklung des länd­li­chen Raumes. Dies hat die Bezirksregierung Düsseldorf der Gemeinde aktu­ell mitgeteilt.

Von den geplan­ten Gesamtkosten von ca. 1,5 Mio. Euro wird der Gemeinde bei netto för­de­rungs­fä­hi­gen Kosten von ca. 1,1 Mio. Euro ein Zuschuss von ca. 750.000,– Euro gewährt, wobei Ingenieurleistungen nur teil­weise und der gemeind­li­che Kanalbau nicht för­der­fä­hig sind. Seitens der Gemeinde Jüchen sind ent­spre­chende Haushaltsmittel bereits für die Jahre 2018 und 2019 eta­ti­siert. Baubeginn wird vor­aus­sicht­lich im Frühjahr 2018 sein. Als Bauzeit sind 14 Monate, incl. Kanalbau geplant.

Kernstück der Maßnahme ist der als Multifunktionsfläche ange­dachte Festplatz und die Neugestaltung des Adenauerplatzes mit der Verbreiterung der Gehwege und der Reduzierung der Verkehrsflächen für moto­ri­sierte Fahrzeuge. Dadurch wird im gesam­ten Bereich deut­lich mehr Aufenthaltsqualität geschaf­fen. Auf der Hochstraße wird in Höhe der Apotheke die schon lange gefor­derte Querungshilfe über die Hochstraße geschaffen.

Der Dank von Bürgermeister Harald Zillikens gilt allen Bürgern und Bürgerinnen, die sich aktiv in den Gestaltungsprozess ein­ge­bracht haben. Besonders der Heimatverein Hochneukirch hat sich aktiv an die­sem Projekt beteiligt.

Dank der von RWE-​Power zuge­sag­ten Unterstützung bei der Versetzung des Schützenbaumes wird die­ser einen neuen Standort in der Sichtachse vom Adenauerplatz zum Festplatz erhal­ten. Der Standort vor dem Schützenzelt wurde in Abstimmung mit dem Heimatverein festgelegt.

Auch vor und wäh­rend der Ausführungsphase wer­den wir selbst­ver­ständ­lich im Dialog mit allen Beteiligten ste­hen“, so Bürgermeister Harald Zillikens. Sein beson­de­rer Dank gilt der Bezirksregierung Düsseldorf für die kon­struk­tive Begleitung des Verfahrens. „Ohne die hohe Fördersumme und die schnelle Förderzusage in die­sem Jahr wäre eine Realisierung der Maßnahme nicht möglich.

Gerade in der aktu­el­len Lage des Ortes zur nahen Tagebaugrube ist die Maßnahme ein wich­ti­ger Schrift, die Attraktivität des Ortes wei­ter zu ver­bes­sern“, so Harald Zillikens abschließend.

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