Korschenbroich: Tief „Ludger” ver­setzt die Feuerwehr in Vollalarm

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Robert Schilken, Herausgeber



Korschenbroich – Am Nachmittag des 15. Juni 2017 zog das Tief Ludger über Teile der Stadt Korschenbroich. Gegen 17.16 Uhr lie­fen auf Grund von Starkregen inner­halb kür­zes­ter Zeit viele Notrufe in der Kreisleitstelle sowie in der Feuerwehreinsatzzentrale ein.

Um 17.36 Uhr befand sich die Feuerwehr Korschenbroich im Vollalarm, so dass alle ver­füg­ba­ren Kräfte mobi­li­siert wur­den. Die Einsatzschwerpunkte waren die Ortslagen Korschenbroich und Teile von Pesch, Herrenshoff sowie Kleinenbroich.

Insgesamt wur­den 66 Einsätze abge­ar­bei­tet. Parallel zur Unwetterlage musste die Feuerwehr noch zu zwei aus­ge­lös­ten Brandmeldeanlagen aus­rü­cken. Bei bei­den Objekten kam es auf­grund von Wassereintritt zur Auslösung.

Durch Starkregen stand teil­weise das Wasser bis zu 20 Zentimetern hoch auf den Straßen, so dass Keller voll­lie­fen. Bei eini­gen Einsätzen konnte die Feuerwehr auf­grund der Geringfügigkeit nicht helfen.

Zu grö­ße­ren Einsätzen zählte die Unterführung der Gladbacher Straße: Hier stand der kom­plette Tunnel gut zwei Meter unter Wasser.

Auch die Stadtverwaltung war betrof­fen: Im Technischen Rathaus drang Wasser ein, hier musste die Feuerwehr nicht tätig wer­den. Viel Wasser hatte auch die Andreas-​Grundschule im Keller. Hier war die Feuerwehr län­ger im Einsatz

Insgesamt war die Feuerwehr Korschenbroich mit mehr als 100 Kräften im Einsatz. Zudem wurde die Feuerwehr-​Einsatzzentrale per­so­nell ver­stärkt. Der Hintergrunddienst der Feuerwehr Korschenbroich befand sich auch auf der Feuerwache.

Die Bereitschaftschaftdienste der Stadtverwaltung waren eben­falls im Dauereinsatz. Der letzte Einsatz war um 0.36 Uhr beendet.

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