Unwetter in Kaarst: Feuerwehr im Dauereinsatz

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Robert Schilken, Herausgeber



Kaarst – Die erste Alarmierung kam gegen 17.30 Uhr am Donnerstagabend, der längste Einsatz war erst in den frü­hen Morgenstunden beendet: 

Starkregen, Gewitter und Sturmböen sorg­ten im Kaarster Stadtgebiet in den Abendstunden des 15. Juni für über­flu­tete Straßen, voll­ge­lau­fene Keller und Tiefgaragen. „Wir hat­ten 35 Kräfte im Einsatz, dazu kam noch die Hilfeleistung durch das THW“, berich­tet Feuerwehr-​Chef Andreas Kalla von einem anstren­gen­den Abend und einer lan­gen Nacht.

Besonders schlimm hatte es den Windvogt erwischt: Drei Tiefgaragen waren dort voll­ge­lau­fen, erst gegen 2 Uhr am Freitagmorgen konnte der Einsatz been­det wer­den. 50 mal wurde die Feuerwehr ins­ge­samt alar­miert, „bei rund der Hälfte aller Alarmierungen sind wir tat­säch­lich im Einsatz gewe­sen“, sagt Kalla.

Am Stadtpark musste ein umge­stürz­ter Baum von drei Pkw ent­fernt wer­den, in Holzbüttgen lief eine Baugrube voll Wasser, und an der Neusser Straße musste der Einsatztrupp das Rätsel des ver­schwun­de­nen Wassers lösen: „Dort stand ein Garten kom­plett unter Wasser. Binnen weni­ger Augenblicke ist dann das Wasser ver­si­ckert – als ob ein Stöpsel gezo­gen wor­den wäre. Wir haben schließ­lich unter dem Haus eine über­baute Jauchegrube des alten Bauernhofs gefun­den. Die Last des Wassers hatte die Grube geöff­net, die dann wie ein Becken voll­ge­lau­fen ist“, sagt Kalla.

Verletzt wurde durch das Unwetter nach ers­ten Erkenntnissen niemand.

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