Meerbusch: Neue Überwachungstechnik soll Lkw-​Durchgangsverkehr aus Lank verbannen

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Robert Schilken, Herausgeber



Meerbusch – Neue, hoch­mo­derne Verkehrsüberwachungstechnik soll dafür sor­gen, dass Lkw über 7,5 Tonnen, die trotz Verbots den Stadtteil Lank-​Latum durch­fah­ren, schon bald „gerichts­fest” iden­ti­fi­ziert und die Speditionen mit Bußgeld belegt wer­den können.

Auf diese Weise soll die Zahl der Durchfahrtsverstöße auf der Uerdinger Straße deut­lich gesenkt wer­den. Das ist das Ergebnis einer Gesprächsrunde, zu der Bürgermeisterin Angelika Mielke-​Westerlage jetzt Vertreter der Kreispolizeibehörde, des Straßenverkehrsamtes und der Technischen Stadtverwaltung ins Rathaus ein­ge­la­den hatte.

Das Überwachungsgerät, das der Rhein-​Kreis Neuss beschaf­fen und vor­aus­sicht­lich ab dem vier­ten Quartal 2017 ein­set­zen will, ist in der Lage, alle Lkw-​Bewegungen ab 7,5 Tonnen mit Ladung und Geschwindigkeitsüberschreitungen zu erfas­sen. Die ermit­tel­ten Daten sind der­art ver­läss­lich, dass sie auch bei einer mög­li­chen Gerichtsentscheidung als Beweismittel akzep­tiert wer­den. Die Stadt Duisburg setzt die Technik bereits im Stadtteil Rheinhausen mit gro­ßem Erfolg ein.

In Lank-​Latum soll das Gerät auf der Uerdinger Straße zwi­schen dem Abzweig ins Gewerbegebiet In der Loh und der Robert-​Bosch-​Straße auf­ge­stellt wer­den und rund um die Uhr arbei­ten. Bürgermeisterin Angelika Mielke-​Westerlage setzt große Hoffnungen auf die neue Technik. „Wir haben in der Vergangenheit große Anstrengungen unter­nom­men, den ver­bots­wid­ri­gen Lkw-​Verkehr in Lank-​Latum zu unterbinden.

Leider konnte wir viele Lkw-​Fahrer mit unse­ren Maßnahmen nicht abschre­cken.” Zudem seien die Überwachung der Ortsdurchfahrt und die Ahnung der Verstöße aus unter­schied­lichs­ten Gründen schwie­rig gewe­sen. „Ich freue mich, dass jetzt – auch im Sinne der lärm- und abgas­ge­plag­ten Anwohner – ein durch­grei­fen­der Erfolg in Sicht ist.” 

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