Dormagen: Junior‑D´Art – Vom Palast der Zuckerfabrik bis zur Zonser Mühle mit Solarantrieb

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Robert Schilken, Herausgeber



Dormagen – Wie sehen junge Kunsttalente die Stadt Dormagen – und wel­che Wünsche und Visionen haben sie für ihren Heimatort? 

Eine Antwort auf diese span­nende Frage bie­tet die „Junior D’Art“, die am Mittwoch, 21. Juni, um 18 Uhr von Bürgermeister Erik Lierenfeld in der Glasgalerie des Kulturhauses eröff­net wird. „Das Interesse an die­ser Ausstellung war schon im Vorfeld sehr groß“, sagt Olaf Moll vom städ­ti­schen Kulturbüro.

240 Schüler im Alter ab elf Jahren bewar­ben sich mit ins­ge­samt 144 Werken um die Teilnahme. Am Ende schaff­ten 100 Exponate den Sprung in die Ausstellung – dar­un­ter Bilder, Fotos, Collagen und Plastiken. 

Den Einfallsreichtum der Werke lobt die Jury mit den ehren­amt­lich täti­gen Kunstexperten Irmela Hauffe und Ulrico Czysch. Ein aus Zuckerwürfeln gebau­ter „Palast der Zuckerfabrik“, der Bahnhof als neues flo­rie­ren­des Zentrum oder die Fußgängerzone im Frühlingszauber – das sind nur einige Facetten der jugend­li­chen Sichtweise auf Dormagen. Deutlich wird in der Ausstellung, wel­che Orte junge Menschen inter­es­sie­ren. Das sind bei­spiels­weise der Straberger See, das TSV Bayer Sportcenter, aber auch die Stadtbibliothek, Knecht­steden, der Chempark und das Rathaus. 

In einem Modell hat ein Schüler detail­ge­nau die Zonser Mühle nach­ge­baut und ihr pfif­fig einen Solarantrieb ver­passt. Eine andere Schülerin begab sich dage­gen auf roten High Heels durch das Stadtgebiet und doku­men­tierte dies in einer Fotoschau. Künstlerisch in Szene gesetzt wur­den zudem Motive aus nahezu allen Stadtteilen. Das vor­ge­ge­bene Motto der Junior D’Art lau­tet „L(i)ebenswertes Dormagen – Lebenswelten in unse­rer Stadt“.

Die Schirmherrschaft hat erneut Jobst Wierich vom Chempark Dormagen über­nom­men. Zusammen mit Bürgermeister Lierenfeld wird er im Rahmen der Vernissage am 21. Juni um 18 Uhr auch die Preisgelder in Höhe von jeweils 500 Euro an die drei Gewinner in den Altersklassen 11 bis 14, 15 bis 17 sowie 18 bis 21 Jahre überreichen.

Zur Ausstellungseröffnung sind alle Interessierten ein­ge­la­den. Bis zum 15. September ist die Junior D’Art im Kulturhaus an der Langemarkstraße 1–3 zu sehen.

Öffnungszeiten sind mon­tags bis frei­tags von 9 bis 21 Uhr, wäh­rend der Sommerferien vom 17. Juli bis 29. August ist die Ausstellung mon­tags bis frei­tags von 9 bis 16 Uhr zu sehen. 

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