Rhein-​Kreis Neuss lei­tet Landesförderung an 14 Einrichtungen, Vereine und Initiativen

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Robert Schilken, Herausgeber



Rhein-​Kreis Neuss – Die Integration von Flüchtlingen in den Kommunen und das bür­ger­schaft­li­che Engagement in der Flüchtlingshilfe wer­den durch das Landesprogramm „KOMM-​AN NRW“ unterstützt. 

Zuständig für die kreis­weite Abwicklung und Weiterleitung der Fördermittel ist das Kommunale Integrationszentrum (KI) Rhein-​Kreis Neuss. Nach ent­spre­chen­der Antragstellung hat das Land dem Kreis für das Jahr 2017 Zuschüsse in Höhe von über 170 000 Euro bewil­ligt, die an 14 Einrichtungen, Vereine und Initiativen wei­ter­ge­lei­tet wurden.

Über die Fördermittel freuen sich der Fachbereich „Integration“ der Stadt Dormagen, der Turn- und Sportverein (TuS) Germania Hackenbroich, die Initiative „Recht auf Spiel“ der katho­li­schen Pfarreiengemeinschaft „Elsbach-​Erft“ in Grevenbroich, die Integrationsstelle der Gemeinde Jüchen und die Gemeinschaft der katho­li­schen Gemeinden in Jüchen.

Außerdem bedacht wur­den die Flüchtlingshilfe Kaarst, der Fachbereich „Jugend und Familie“ der Stadt Kaarst, die Stadt Korschenbroich, die Stadt Meerbusch, die Diakonie in Meerbusch und der Verein „Meerbusch hilft“. Zuschüsse beka­men dar­über hin­aus das Integrationsbüro der Stadt Neuss, der Fachdienst für Integration und Migration der Caritas-​Sozialdienste Rhein-​Kreis Neuss und das Bildungswerk der Katholischen Arbeitsgemeinschaft für Weiterbildung in Neuss, das „Familienforum Edith Stein“.

Mit dem Landesprogramm „KOMM-​AN NRW“ wird die Verständigung von Einheimischen und Flüchtlingen geför­dert. Durch die Zuschüsse kön­nen etwa Renovierung, Ausstattung und Betrieb von Treffpunkten zur Begegnung sowie Maßnahmen des Zusammenkommens, der Orientierung und Begleitung unter­stützt oder Projekte zur Qualifizierung von ehren­amt­li­chen Helfern bezahlt wer­den. Ebenso kann das Geld für die Erstellung mehr­spra­chi­ger Faltblätter, Broschüren, Stadtkarten oder Internetauftritte ver­wen­det werden.

Sogenannte Drittempfänger der Fördermittel kön­nen die kreis­an­ge­hö­ri­gen Städte und Gemeinden sowie Flüchtlingsinitiativen, Träger der freien Wohlfahrtspflege, Kirchengemeinden, Sport- und Kulturvereine, Freiwilligenagenturen oder Migranten-​Selbsthilfe-​Organisationen sein. Die Anträge wer­den vorab mit der jewei­li­gen Kommune abge­stimmt, damit gewähr­leis­tet ist, dass die beab­sich­tig­ten Maßnahmen mit ihren Integrationsbemühungen ver­ein­bar sind und diese unterstützen.

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