Neuss: Feuerwehr nimmt an einer Fortbildungsmaßnahme bei der Westnetz teil

Ihre Unterstützung zählt!

Geschätzter Leser, Sie finden die Veröffentlichungen hier interessant und nützlich? Das ist erfreulich!

Wenn nur 10% der Leser regelmäßig 20 Cent pro Tag zahlen, können davon die laufenden Betriebskosten gedeckt, die Berichterstattung ausgeweitet sowie ggf. zusätzliche Redakteure beschäftigt werden.

Sie können Ihre Zuwendung über z. B. "PayPal" oder per Banküberweisung tätigen. Gerne nenne ich Ihnen die Bankverbindung. Bitte fragen Sie nach. Weitere Informationen finden Sie hier.

Danke
Robert Schilken, Herausgeber



Neuss – Die Feuerwehr Neuss nahm an einer Fortbildungsmaßnahme bei der Westnetz teil. „Arbeitssicherheit ist eine unter­neh­me­ri­sche Aufgabe und im beruf­li­chen Alltag enorm wichtig. 

Daher ist es uns ein beson­de­res Anliegen, unsere Kollegen und Partner immer wie­der und inten­siv für diese Thematik zu sen­si­bi­li­sie­ren“, betont Uwe Faust, Sicherheitsingenieur bei Westnetz am Standort Neuss. Thema der Schulung war die Gefährdungsvermeidung bei Einsätzen der Feuerwehr an elek­tri­schen Anlagen.

Foto: Feuerwehr

Nach einer all­ge­mei­nen Einführung in den Themenbereich „Verhalten an der Einsatzstelle – von der Hochspannung bis zur Niederspannung“ begann die prak­ti­sche Phase der Veranstaltung in der Umspannlage an der Memeler Straße. Hier lern­ten die 25 Gruppen- und Zugführer der Feuerwehr Neuss den Aufbau des Stromnetzes mit sei­nen Komponenten, Freileitung, Umspannanlage und Ortsnetzstation kennen.

Nicht nur Naturkatastrophen, son­dern auch Verkehrsunfälle oder ein Hausbrand ver­bin­den den Netzbetreiber und die Feuerwehr, und zwar dann, wenn sich elek­tri­sche Anlagen in einem unvor­her­ge­se­he­nen Zustand befin­den. In die­sen Fällen sind die Kenntnisse über den erfor­der­li­chen Schutzabstand von span­nungs­füh­ren­den elek­tri­schen Anlagen beson­ders wichtig.

Der gemein­same Austausch zwi­schen Westnetz und der Feuerwehr hilft im Schadensfall und dient der per­sön­li­chen Sicherheit. Sebastian Weißenberg ist ehren­amt­li­cher Feuerwehrmann in Neuss (Löschzug Holzheim) und von Beruf Energieanlagenelektroniker bei der EVD Energieversorgung Dormagen.

Er kennt beide Bereiche gut, regte die Schulung sei­ner Kollegen an und erläu­terte: „Bei Einsätzen müs­sen wir die rich­ti­gen Entscheidungen tref­fen, wenn zum Beispiel ein Gegenstand in der Freileitung hängt, eine elek­tri­sche Anlage brennt oder ein Kabel von einem Bagger getrof­fen wurde.

(84 Ansichten gesamt, 1 Leser heute)