Dormagen: Fairtrade-​Town – Jetzt fehlt nur noch ein Gastronomiebetrieb

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Robert Schilken, Herausgeber



Dormagen – Auf dem Weg zur „Fairtrade-​Town“ steht die Stadt Dormagen inzwi­schen kurz vor dem Ziel. „Wir müs­sen nur noch einen wei­te­ren Gastronomiebetrieb fin­den, der bereit ist, min­des­tens zwei fair gehan­delte Produkte zu verkaufen.

Dann haben wir sämt­li­che Kriterien für die Anerkennung durch den gemein­nüt­zi­gen Verein TransFair erfüllt“, erklärt Anke Tobies-​Gerstenberg vom städ­ti­schen Umweltteam. Bereits sechs Gastronomiebetriebe unter­stüt­zen die Initiative für einen umwelt­freund­li­chen und sozial ver­ant­wor­tungs­vol­len Warenkonsum.

Mitglieder der Steuerungsgruppe. Foto: Stadt

Darüber hin­aus konnte das Umweltteam zwei Schulen und 13 Einzelhändler als Partner gewin­nen. Um die Aktionen für den fai­ren Handel vor Ort zu koor­di­nie­ren, bil­dete sich jetzt auf Einladung von Bürgermeister Erik Lierenfeld eine Steuerungsgruppe. Ihr gehö­ren unter ande­rem Vertreter des Norbert-​Gymnasiums Knechtsteden, des Bettina-​von-​Arnim-​Gymnasiums und des Netzwerks Alte Apotheke an. Stark ver­tre­ten sind ebenso die kirch­li­chen Initiativen mit dem Klosterladen in Knechtsteden, dem Turmladen in Horrem und den Pfarren St. Michael und St. Odilia.

Die Verbraucherzentrale, das Stadtmarketing und das Umweltteam wir­ken eben­falls in der Steuerungsgruppe mit. „Hier wol­len wir Erfahrungen aus­tau­schen und gemein­sam wei­tere Ideen und Projekte ent­wi­ckeln“, so der Bürgermeister. Allen Beteiligten dankte er herz­lich für ihr Engagement. Zu ihrem Sprecher wählte die Steuerungsgruppe das Ratsmitglied Rüdiger Westerheide.

Wer sich eben­falls für den fai­ren Handel vor Ort ein­set­zen möchte, kann sich tele­fo­nisch unter 02133/257–270 an das Umweltteam wenden.

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