Meerbusch: Falscher Polizist am Draht – Vorsicht vor dreis­ten Betrügern

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Robert Schilken, Herausgeber



Meerbusch (ots) – Am Montag (5.6.) kon­tak­tier­ten Betrüger mit einer per­fi­den Masche eine Seniorin im Stadtteil Lank-​Latum. Zunächst mel­dete sich eine männ­li­che Stimme am Telefon. 

Der Unbekannte behaup­tete, Polizist aus Düsseldorf zu sein und nannte sei­nen Namen. Offenbar hatte sich der Betrüger gut vor­be­rei­tet und die ent­spre­chen­den Personaldaten zuvor im Internet recherchiert.

Gegenüber der Anschlussinhaberin behaup­tete der fal­sche Polizist, es seien Einbrecher fest­ge­nom­men wor­den, deren Komplizen jedoch noch auf freiem Fuß seien. Bei den Festgenommen habe man eine Liste gefun­den, auf der ihr Name gestan­den habe. Im wei­te­ren Gesprächsverlauf erkun­digte sich der Betrüger, wie viel Bargeld, Schmuck und Wertsachen im Haus auf­be­wahrt würden.

Um die Geschichte von den fest­ge­nom­me­nen Einbrechern noch zu unter­mau­ern, schal­tete sich spä­ter noch eine weib­li­che Person in das Gespräch ein. Sie käme gerade aus den Vernehmungen mit den angeb­li­chen Tätern und bitte um Unterstützung bei den wei­te­ren Ermittlungen. Nach dem Telefonat bekam die Seniorin Zweifel und wählte die Nummer der „ech­ten Polizei”. Hier erfuhr sie, dass sie es offen­bar mit Betrügern zu tun gehabt hatte. In die­sem Fall kam der Zweifel wohl gerade noch recht­zei­tig. Es fand keine Übergabe von Geld oder Wertsachen statt.

Tipps der „ech­ten Polizei”: Gibt sich der Anrufer als Polizeibeamter/​-​beamtin aus, las­sen Sie sich den Namen nen­nen und rufen Sie Ihre Polizeibehörde (02131–3000) an. Vergewissern Sie sich, ob es die­sen Polizeibeamten gibt und wie er erreich­bar ist.

Geben Sie unbe­kann­ten Personen keine Auskünfte über Ihre Vermögensverhältnisse oder andere sen­si­ble Daten. Übergeben Sie unbe­kann­ten Personen nie­mals Geld oder Wertsachen. Auch nicht Boten oder angeb­li­chen Mitarbeitern der Polizei, Staatsanwaltschaften, Gerichten oder Geldinstituten.

Wenn Sie Opfer eines sol­chen Anrufes gewor­den sind, wen­den Sie sich an die Polizei und erstat­ten Sie eine Anzeige.

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