Korschenbroich: Öffentliche Abfallbehälter nicht zum Entsorgen von Hausmüll nutzen

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Robert Schilken, Herausgeber



Korschenbroich – Der Städtische Eigenbetrieb Stadtpflege sorgt für die Leerung und Reinigung der im Stadtgebiet auf­ge­stell­ten öffent­li­chen Müllbehälter. 

Aus aktu­el­lem Anlass weist die Stadtpflege dar­auf hin, dass diese nicht zur Entsorgung von Hausmüll, groß­flä­chi­gem Verpackungsmaterial oder von Flaschen die­nen. Die 392 Mülleimer im Stadtgebiet wer­den rou­ti­ne­mä­ßig min­des­tens ein­mal in der Woche geleert. An „neur­al­gi­schen Punkten“ erfolge die Leerung auch zwei- bis drei­mal pro Woche, erklärt der Technische Betriebsleiter Thomas Kochs.

Hochgerechnet seien das 580 Leerungsvorgänge pro Woche oder rund 30.200 pro Jahr. Das Umfeld der S‑Bahnhöfe in Kleinenbroich und Korschenbroich werde mit „höchs­ter Priorität“ gerei­nigt; ebenso diverse andere Bereiche in Raderbroich (Waldspielplatz) und Herrenshoff.

Der SAB-​Betriebsleiter weist dar­auf hin, dass Abfälle auch dann nicht ein­fach in der Landschaft ent­sorgt wer­den dür­fen, wenn ein Mülleimer etwa durch eine groß­for­ma­tige Verpackung voll bzw. ver­stopft ist. „Die Zunahme wil­der Müllkippen in die­sem Jahr ist erschre­ckend“, sagt Thomas Kochs.

Einen wei­te­ren Missstand führt Kochs bei­spiel­haft an: Bei der Überprüfung der gel­ben Säcke im Stadtgebiet seien die gekenn­zeich­net wor­den, deren Inhalt nicht vor­schrifts­mä­ßig gewe­sen sei.

Daraufhin seien einige die­ser Säcke an ver­schie­de­nen Glascontainern abge­stellt wor­den: „Die Säcke muss­ten auf­wän­dig ent­sorgt wer­den“, ver­deut­licht Kochs und appel­liert an die Menschen in der Stadt: „Bitte ver­su­chen Sie, Abfall zu ver­mei­den, sach­ge­recht zu tren­nen und ord­nungs­ge­mäß zu entsorgen!“

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