Kaarst: Stadt gibt recht­li­che Einschätzung zu Konverter-​Standort ab

Ihre Unterstützung zählt!

Geschätzter Leser, Sie finden die Veröffentlichungen hier interessant und nützlich? Das ist erfreulich!

Wenn nur 10% der Leser regelmäßig 20 Cent pro Tag zahlen, können davon die laufenden Betriebskosten gedeckt, die Berichterstattung ausgeweitet sowie ggf. zusätzliche Redakteure beschäftigt werden.

Sie können Ihre Zuwendung über z. B. "PayPal" oder per Banküberweisung tätigen. Gerne nenne ich Ihnen die Bankverbindung. Bitte fragen Sie nach. Weitere Informationen finden Sie hier.

Danke
Robert Schilken, Herausgeber



Kaarst – Die Stadt Kaarst hat den Erörterungstermin zur Fortschreibung und Änderung des Regionalplans Düsseldorf genutzt, um hin­sicht­lich der Dreiecksfläche die eigene Position noch ein­mal deut­lich zu machen. 

Aus Sicht der Stadt stand dabei ins­be­son­dere die Frage im Vordergrund, ob und unter wel­chen Voraussetzungen die Festlegung der Fläche als Bereich zur Sicherung und Abbau von Bodenschätzen geän­dert bezie­hungs­weise auf­ge­ho­ben wer­den kann. Dies wären die Voraussetzungen dafür, auf der genann­ten Fläche statt einer Kiesabgrabung einen Konverter zu betreiben.

Nach Auffassung der Stadtverwaltung ist eine sol­che Änderung bezie­hungs­weise Aufhebung nur dann mög­lich, wenn es eine voll­stän­dige Überprüfung der bis­he­ri­gen Konzentrationsflächenplanung gibt.

Bürgermeisterin Dr. Ulrike Nienhaus erläu­tert; „Die Flächenplanung zum Rohstoffabbau, wie sie in der der­zeit gül­ti­gen 51. Änderung des Regionalplans vor­liegt, ist höchst­rich­ter­lich durch das OVG Münster bestä­tigt wor­den. Sollte eine ein­zelne Fläche anders genutzt wer­den sol­len, schließt sich aus unse­rer recht­li­chen Auffassung daran eine nahezu voll­stän­dige Neuplanung der Konzentrationsflächenplanung an.“

Es bleibt nun­mehr abzu­war­ten, wie die Bezirksregierung Düsseldorf die vor­ge­tra­ge­nen Argumente bewer­tet und wel­che Entscheidung der Regionalrat tref­fen wird.

(134 Ansichten gesamt, 1 Leser heute)