Neuss: Betrügerische Spendensammler unterwegs

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Robert Schilken, Herausgeber



Neuss (ots) – Offenbar ein und der­selbe Tatverdächtige ver­suchte am Montag (29.5.), sowohl in Reuschenberg, „Am Reuschenberger Markt”, als auch im Stadtteil Vogelsang, an der Mühlenstraße, auf betrü­ge­ri­sche Weise an das Geld von Passanten zu kommen.

In den Nachmittagsstunden, zwi­schen 14 und 15 Uhr, schil­der­ten zwei Zeugen unab­hän­gig von­ein­an­der der Polizei, dass sie von einem unbe­kann­ten Mann um eine Spende gebe­ten wurden.

Der etwa 180 Zentimeter große, unter­setzte Mann mit län­ge­rem, lich­ten Bart und schwar­zen Haaren, gab anfangs vor taub­stumm zu sein und hielt ein Klemmbrett mit einer Spendenliste vor.

  • Auf Nachfrage, der teils spen­den­be­rei­ten Zeugen, reagierte der Verdächtige aggres­siv und ent­fernte sich anschlie­ßend zügig, zum Teil in Begleitung eines mög­li­chen Komplizen.
  • Die Fahndung nach dem Mann, mit schwar­zer Anzughose und wei­ßem Hemd, der sowohl Englisch als auch eine unbe­kannte aus­län­di­sche Sprache sprach, ver­lief ohne Erfolg.

Die Polizei nimmt Hinweise auf die Identität des mut­maß­li­chen Betrügers unter der Telefonnummer 02131–3000 ent­ge­gen und warnt:

Vorsicht bei dubio­sen Spendensammlern! Seien sie stets miss­trau­isch, wenn sie auf der Straße oder an der Haustür um Spenden gebe­ten wer­den. Das Geld erreicht zumeist keine Hilfsbedürftigen son­dert wan­dert direkt in die Taschen der Betrüger. In vie­len Fällen bleibt es zudem nicht beim Betteln. Zum Teil dient die Aktion nur der Ablenkung und ohne dass man es sich ver­sieht sind das Portemonnaie oder andere Wertsachen weg. Seien Sie vor­sich­tig und hal­ten Sie Abstand zu Spendensammlern die­ser Art.

Lassen Sie sich nicht berüh­ren oder umar­men und ach­ten Sie auf Ihre Wertgegenstände. Sollten Sie ver­däch­tige Beobachtungen machen oder einen Diebstahl beob­ach­ten, wäh­len Sie sofort den Polizeiruf 110. 

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