Neuss/​Grevenbroich: Rund 160 Postboten der Deutschen Post stel­len mit dem Fahrrad umwelt­freund­lich zu

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Neuss, Grevenbroich – Die Deutsche Post ist der größte Fahrradhalter Deutschlands und spart mit der Fahrrad-​Zustellung täg­lich erheb­lich CO2-​Ausstoß ein. 

Die Fahrradflotte in der Zustellung besteht aus 24.900 Fahrrädern, davon 10.500 Pedelecs (E‑Bikes und E‑Trikes). In Neuss und Grevenbroich brin­gen täg­lich rund 160 Zusteller ihren Kunden die Post auf zwei Rädern, davon 10 mit E‑Bikes und 15 mit E‑Trikes.

Von mon­tags bis sams­tags und bei jedem Wetter legen die Postboten eine Strecke von rund 900.000 Kilometern pro Jahr zurück. Theoretisch haben sie damit rund 25 Mal die Erde umrundet.

Foto: Deutsche Post

Kürzlich bekam die Fahrradflotte in Neuss Zuwachs: Zehn neue E‑Bikes des Tochterunternehmens StreetScooter wur­den in Betrieb genom­men. Die bis 25 km/​h elek­trisch unter­stütz­ten Lastenräder haben eine Nutzlast von bis zu 50 kg und erleich­tern den Briefzustellern im Stadtbereich die Arbeit erheb­lich. Eine abschließ­bare Abdeckung schützt die Post vor Regen und Diebstahl.

Wie bei den E‑Autos („StreetScooter Work“) auch, waren die Zusteller der Deutschen Post bei der Entwicklung betei­ligt. Herausgekommen ist dabei ein E‑Bike, das in puncto Ergonomie, Effizienz, Lastenverteilung und Sicherheitsstandards erheb­li­che Vorteile gegen­über her­kömm­li­chen Elektro-​Fahrrädern auf­weist. So pas­sen bei­spiels­weise statt drei jetzt vier Briefbehälter auf das Fahrrad. Die Anzahl der E‑Bikes soll in den nächs­ten Jahren wei­ter erhöht werden.

Mittelfristig will der Konzern seine gesamte Zustellflotte durch Elektrofahrzeuge erset­zen. Neben den Pedelecs sind der­zeit rund 2500 Elektrofahrzeuge des Typs Streetscooter Work im Einsatz.

Die E‑Mobilitäts-​Offensive ist Teil des ambi­tio­nier­ten Umweltprogramms GoGreen, in des­sen Rahmen der Konzern Deutsche Post DHL Group bis 2050 alle logis­tik­be­zo­ge­nen Emissionen netto auf null redu­zie­ren möchte. Eines der vier Teilziele auf dem Weg dahin ist, bis 2025 auf loka­ler Ebene die Lebensqualität der Menschen durch sau­bere Transportlösungen zu ver­bes­sern. Dazu will der Konzern seine eigene Abholung und Zustellung zu 70 Prozent auf sau­bere Lösungen, bei­spiels­weise mit dem Rad oder mit Elektrofahrzeugen, umstellen.

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