Dormagen: Bürgermeister emp­fängt „Jugend debattiert“-Finalistin

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Robert Schilken, Herausgeber



Dormagen – Schlagfertig sein, die rich­ti­gen Argumente fin­den und dabei fair und sach­lich gegen­über den Mitdiskutanten blei­ben – das ist eine Kunst, die Elisa Woyke schon in jun­gem Alter beherrscht. 

Die 15-​jährige Rheinfelderin wurde Vierte in dem Landeswettbewerb „Jugend debat­tiert“. Beim Finale, das im Plenarsaal des Düsseldorfer Landtags star­tete, ging es für sie um das Thema „Sollen in Großstädten nur noch Elektrofahrzeuge als Neuwagen zuge­las­sen werden?“.

Ich hatte die Kontraposition zu ver­tre­ten“, erzählt die Schülerin des Leibniz-​Gymnasiums, die sich zuvor schon als Erste der Klassenjahrgänge 8 bis 10 in einem schul­in­ter­nen Wettbewerb und beim Regionalwettbewerb durch­ge­setzt hatte.

Foto: Stadt

Mit „Jugend debat­tiert“ will das Land die Teilnehmer schon früh­zei­tig an eine der Grundvoraussetzungen der par­la­men­ta­ri­schen Demokratie her­an­füh­ren – das faire und lösungs­ori­en­tierte poli­ti­sche Streitgespräch. An dem Wettbewerb betei­lig­ten sich rund 44 500 Jugendliche aus mehr als 200 Schulen. „Da kann sich dein Platz wirk­lich sehen las­sen – ein Super-​Ergebnis auch für das Leibniz-​Gymnasium“, freute sich Bürgermeister Erik Lierenfeld, der die Rheinfelderin jetzt im Rathaus emp­fing. Als klei­nen Vorgeschmack zeigte er ihr dabei den Ratssaal.

Denn: „Vielleicht sitzt du dort eines Tages ja auch. Gute Debatten bräuch­ten wir auf jeden Fall auch bei uns noch öfter.“ Immerhin meinte die Schülerin, dass durch den Wettbewerb ihr Interesse an poli­ti­schen Themen geweckt wor­den sei. Die Hoffnung des Bürgermeisters könnte also in Erfüllung gehen.

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