Ministerium passt Bewertungsvorgaben an und räumt Nachschreibmöglichkeit ein

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Robert Schilken, Herausgeber



Das Ministerium für Schule und Weiterbildung teilt mit: Das Schulministerium hat den Schulen in Nordrhein-​Westfalen heute ergän­zende Hinweise zur Beurteilung der Schülerleistungen bei der zen­tra­len Prüfungsarbeit für den Mittleren Schulabschluss im Fach Englisch gege­ben und die bestehen­den Bewertungsvorgaben ange­passt. Staatssekretär Ludwig Heck: „Im Bereich Hörverstehen wur­den als beson­ders schwie­rig wahr­ge­nom­mene Aufgaben aus der Bewertung herausgenommen.

Bei erfolg­rei­cher Lösung erhal­ten Schülerinnen und Schüler aber Bonuspunkte, mit denen sie andere nicht erfüllte Prüfungsteile aus­glei­chen kön­nen. Die Notentabelle ist ent­spre­chend ange­passt worden.” 

In ande­ren Prüfungsbereichen ist der Bewertungsspielraum erwei­tert wor­den, um dem vor­aus­ge­gan­ge­nen Unterricht noch stär­ker Rechnung tra­gen zu können.

Schülerinnen und Schüler, die auch unter die­sen geän­der­ten Voraussetzungen den­noch von einer Wiederholung der Klausur Gebrauch machen wol­len, soll eine Teilnahme am Nachschreibtermin für die Zentralen Prüfungen im Fach Englisch ermög­licht wer­den. Dies sollte nach vor­he­ri­ger Beratung durch ihre Lehrkräfte, aber vor Bekanntgabe der Note gesche­hen und mit dem Hinweis ver­bun­den sein, dass es sich bei der Klausur für den Nachschreibtermin um bereits erar­bei­tete, den Lehrplananforderungen ent­spre­chende und damit dem Haupttermin ver­gleich­bare Aufgaben handelt.
 
Information zur Erarbeitung der Zentralen Prüfungsarbeiten: Die Aufgaben der Zentralen Prüfungen Klasse 10 durch­lau­fen einen mehr­stu­fi­gen Qualitätssicherungsprozess. Alle Aufgaben wer­den auf cur­ri­cu­lare und fach­li­che Korrektheit, auf Eignung und Fairness im Hinblick auf die Leistungserwartungen geprüft, bevor sie am Prüfungstag zum Einsatz kommen.

Die zen­tra­len Prüfungsklausuren wer­den in einem ers­ten Schritt von einer Arbeitsgruppe aus erfah­re­nen Lehrkräften der betei­lig­ten Schulformen ent­wi­ckelt. Anschließend wer­den sie von Hochschullehrerinnen und ‑leh­rern wis­sen­schaft­lich begut­ach­tet. Daran schließt sich ein „Praxischeck“ an. Fachlehrkräfte, die bis dahin nicht an der Aufgabenentwicklung betei­ligt waren, lösen die Aufgaben aus der Schülerperspektive und prü­fen auch die Bewertungsvorgaben.

Abschließend erfolgt das fach­li­che Endlektorat wie­derum durch bis dahin nicht am Entwicklungsprozess betei­ligte Fachlehrerinnen und Fachlehrer. Alle am Entwicklungsprozess betei­lig­ten Gremien und Personen haben die Eignung der Aufgaben und deren Lehrplankonformität bestätigt.
 
Wie in jedem Jahr, wer­den die Zentralen Prüfungen Klasse 10 auch in die­sem Jahr eva­lu­iert. Dies wird beson­ders mit Blick auf die Vorbereitung und Durchführung der Zentralen Prüfungen im Fach Englisch erfolgen.
 
Die Zentralen Prüfungen Klasse 10 wer­den an Realschulen, Gesamtschulen, Sekundarschulen und Hauptschulen geschrie­ben. Die Note der zen­tra­len Prüfungsklausur fließt bis zu 50 Prozent in die Abschlussnote des Faches ein.

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