Neuss: Großeinsatz für Neusser Johanniter – Sanitätsdienst in der Lutherstadt Wittenberg

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Robert Schilken, Herausgeber



Neuss – Mit viel Vorfreude sehen rund 2.300 Johanniter aus ganz Deutschland dem lan­gen Himmelfahrtswochenende entgegen: 

Vom 24. bis 27. Mai lockt der 36. Deutsche Evangelische Kirchentag über 100.000 Dauergäste nach Berlin und Wittenberg. Zu den Helfern, die für die sanitäts- und ret­tungs­dienst­li­che Versorgung der Besucher und Mitwirkenden aktiv sind, gehö­ren auch fast 40 aus dem Regionalverband Niederrhein, über 20 allein aus dem Rhein-​Kreis Neuss.

Ihren Haupteinsatzort wer­den sie mit einer Unfallhilfsstelle direkt an der Bühne in Wittenberg am Samstag und Sonntag haben. Vier von ihnen sind ab Mittwoch auch schon vor­her in Berlin im Einsatz.

Verladen der Einsatzlogistik und Check des Gerätewagens Sanität. Foto: Johanniter

Durch das dies­jäh­rige Reformationsjubiläum ist der Kirchentag nicht an einen Ort gebun­den son­dern zieht sich über meh­rere Städte und Tage bis hin zur Lutherstadt. Die Neusser haben sich für den Dienst mit der Einsatzeinheit, die aus Betreuung, Sanität, Technik und Führung besteht für den Einsatz in Wittenberg ent­schie­den. Begleitet wer­den sie von meh­re­ren Kranken- und Rettungswagen aus Johanniterstandorten in Mönchengladbach, Krefeld und Neuss.

Auch zwei Motorräder der Niederrheinstaffel, die nor­ma­ler­weise im Rhein-​Kreis Neuss sta­tio­niert sind, rei­sen mit zum Kirchentag, da sie in den engen Einsatzgebieten meist schnel­ler zu Patienten gelan­gen kön­nen als die gro­ßen Einsatzfahrzeuge.

Johanniter aus den ande­ren Regional- und Kreisverbänden über­neh­men auch Aufgaben in der Kinderbetreuung oder sind in den Fahr- und Begleitdiensten im Einsatz. Insgesamt 750 Johanniter hel­fen in Wittenberg, dass am Wochenende die Einwohnerzahl durch die erwar­te­ten Gäste verdoppelt.

Zum Abschlussgottesdienst wer­den rund 100 000 Kirchentagsbesucher am 28. Mai auf der Wittenberger Festwiese. Die Kräfte aus dem Regionalverband Niederrhein sind aber schon am Tag vor­her im Einsatz und beglei­ten die vie­len Besucher durch die Taizé-​Nacht und die Übernachtung unter freiem Himmel bis zum Weckgottesdienst am Sonntagmorgen gegen fünf Uhr.

Fachdienstleiter Dirk Hermes und Zugführer Tobias Hahn freuen sich ebenso wie die vie­len ehren­amt­li­chen Einsatzkräfte auf die­ses Großevent. „Es wird sicher anstren­gend auf­grund der lan­gen Anreise und der zu absol­vie­ren­den Nachtschicht, aber wir sehen einem inter­es­san­ten und schö­nen Einsatz ent­ge­gen und freuen uns auf Begegnungen mit vie­len Johannitern aus der gan­zen Bundesrepublik und Kirchentagsgästen aus nah und fern“.

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