Dormagen: Von der „Moldau“ bis „Carmen“ – Jugendsinfonieorchester gibt Jubiläumskonzert

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Robert Schilken, Herausgeber



Dormagen – Im Jubiläumsprogramm zum 50-​jährigen Bestehen der Musikschule Dormagen geht es am Samstag, 10. Juni, um 17 Uhr mit einem Konzert des Jugendsinfonieorchesters in der Christuskirche weiter. 

Auf dem Programm steht als Hauptwerk „Die Moldau“ von Friedrich Smetana. In die­sem berühm­ten Beispiel für ton­ma­lende Kompositionen wird der Flusslauf von den Quellen bis zur Mündung beglei­tet und auch das Leben an den Ufern wie etwa eine Bauernhochzeit oder eine Jagd dar­ge­stellt. Daneben erklin­gen Auszüge aus der Oper „Carmen“, ein Cellokonzert von Vivaldi, ein Rondo für Violine und Orchester von Schubert und Stanley Myers „Cavatina“ in einer Version für Gitarre und Orchester.

Foto: Stadt

Die Besucher kön­nen sich an die­sem Abend auf ein Wiedersehen mit vie­len ehe­ma­li­gen Schülern und Lehrern freuen“, kün­digt Musikschulleiterin Eva Krause-​Woletz an. Mit dabei sind zum Beispiel der ehe­ma­lige Orchesterleiter Franjo Buljovcic, der bei den Bratschen mit­spielt, die bekannte Mezzosopranistin Inga Schäfer oder Jens Böckamp, der in die­sem Jahr mit dem WDR-​Jazzpreis geehrt wurde.

Schon seit drei Monaten berei­tet sich das Jugendsinfonieorchester unter der Leitung von Dan Zemlicka inten­siv auf das Jubiläumskonzert vor und hat dazu auch ein Probenwochenende in Lindlar absol­viert. Als Solisten sind Tchamanda S’ngrai (Violine), Georg Güdelhöfer (Cello) und Thomas Geisselbrecht (Gitarre) zu hören.

Der Eintritt zu dem Konzert in der evan­ge­li­schen Christuskirche an der Ostpreußenallee 5 ist frei. „Das ist unser Dankeschön an die vie­len Besucher, die dem Jugendsinfonieorchester über Jahrzehnte hin­weg die Treue gehal­ten haben“, sagt Krause-​Woletz. Schon 1973 fand sich an der damals noch jun­gen Musikschule ein ers­tes Orchester zusam­men. Das heu­tige Jugendsinfonieorchester ent­stand 1984. Zu den zahl­rei­chen Auftritten, die es im Laufe sei­ner Geschichte erlebte, gehö­ren auch Konzertreisen nach Kroatien, in die Niederlande und in die fran­zö­si­sche Partnerstadt Saint-André.

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