A3 – Hünxe – schwe­rer Verkehrsunfall – Schuhe als Ursache

Ihre Unterstützung zählt!

Geschätzter Leser, Sie finden die Veröffentlichungen hier interessant und nützlich? Das ist erfreulich!

Wenn nur 10% der Leser regelmäßig 20 Cent pro Tag zahlen, können davon die laufenden Betriebskosten gedeckt, die Berichterstattung ausgeweitet sowie ggf. zusätzliche Redakteure beschäftigt werden.

Sie können Ihre Zuwendung über z. B. "PayPal" oder per Banküberweisung tätigen. Gerne nenne ich Ihnen die Bankverbindung. Bitte fragen Sie nach. Weitere Informationen finden Sie hier.

Danke
Robert Schilken, Herausgeber



Neuss – Düsseldorf (ots) – Montag, 22. Mai 2017, 16.29 Uhr und 17.02 Uhr – Nach ers­ten Ermittlungen der Autobahnpolizei Düsseldorf wollte offen­bar ein 53 Jahre alter Mann aus Neuss wäh­rend der Fahrt seine Schuhe anzie­hen, ver­lor dabei die Kontrolle über sein Auto und kol­li­dierte in der Folge mit einem Sattelzug. 

Dabei wur­den der Unfallverursacher und seine Beifahrerin (51 Jahre alt) schwer ver­letzt. Aufgrund der Sperrmaßnahmen bil­dete sich ein Stau. In des­sen Folge erkannte ein 25 Jahre alter Fahrer eines Sattelzuges aus den Niederlanden dies zu spät und fuhr in das Heck eines Lkw mit Anhänger. Er wurde lebens­ge­fähr­lich ver­letzt und musste mit einem Rettungshubschrauber in eine Klinik nach Duisburg gebracht werden.

Um 16.29 Uhr war ein 53-​jähriger Pkw-​Fahrer aus Neuss mit sei­nem Range Rover auf der A3 auf dem lin­ken Fahrstreifen in Richtung Oberhausen unter­wegs. Nach Angaben der Zeugen zog er plötz­lich ohne erkenn­ba­ren Grund nach rechts auf den ers­ten Fahrstreifen und prallte dort gegen das Heck eines Sattelzuges (Auflieger), der von einem 50-​jährigen Fahrer aus Coesfeld geführt wurde.

Nach dem Aufprall schleu­derte der Pkw nach links in die Mittelschutzplanke und blieb unmit­tel­bar nach die­sem Aufprall quer zur Fahrtrichtung auf dem zwei­ten Fahrstreifen stehen.

Anschließend stieg der Fahrer „bar­fuß” aus sei­nem Pkw aus. Durch Ersthelfer wur­den er und seine Beifahrerin anschlie­ßend zum Fahrbahnrand ver­bracht. Gegenüber den anwe­sen­den Ersthelfern äußerte der Fahrer, dass er wäh­rend der Fahrt seine Schuhe anzie­hen wollte. Dies bestä­tigte auch spä­ter seine Beifahrerin.

Beide Insassen wur­den in Krankenhäuser ein­ge­lie­fert und sta­tio­när auf­ge­nom­men. Bei der Überprüfung des Fahrers stellte sich her­aus, dass gegen ihn ein Haftbefehl vor­lag und er auch nicht im Besitz einer gül­ti­gen Fahrerlaubnis ist.

Der Sachschaden wird auf über 28.000 Euro geschätzt. Die Fahrbahn wurde gegen 16.50 Uhr gesperrt und gegen 18.25 Uhr wie­der freigegeben.

(364 Ansichten gesamt, 1 Leser heute)