Wahlnachlese: Die Linke Grevenbroich sieht Licht und Schatten

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Robert Schilken, Herausgeber



Grevenbroich – Es reichte nicht. Obwohl „Die Linke“ 2,4 % zur Wahl 2012 zule­gen konnte, schei­tere diese mit 4,9 % knapp an der 5-%-Hürde.

Wir haben das Wahlziel, den Wiedereinzug in den NRW-​Landtag, zwar knapp ver­fehlt, aber wir konn­ten unse­ren Stimmenanteil im Wahlbezirk 45 erheb­lich stei­gern“, so Anne Rappart (Direktkandidatin, für DIE LINKE in Grevenbroich, Rommerskirchen und Dormagen).

Besonders erfreu­lich sei die Entwicklung in der Gemeinde Rommerskirchen. Hier konnte der Anteil der Erststimme von 1,85 % (Landtagswahl 2012) auf 2,60 % gestei­gert wer­den. Auch im Bereich der Zweitstimmen konnte der Anteil mit 2,74 % mehr als ver­dop­pelt werden.

Ebenfalls in Grevenbroich und Dormagen waren Stimmengewinne zu ver­zeich­nen. „Es war ein har­ter Wahlkampf “so Rappard, aber es hat auch eine Menge Spaß berei­tet.“ Auf der letz­ten Mitgliederversammlung des Ortsverbandes Grevenbroich, am 16.5.2017, dankte Rappard für die Wahlkampfunterstützung. Diesem Dank schloss sich der Kreissprecher, Heiner Bäther, an. „Ohne ein enga­gier­tes und moti­vier­tes Team wäre so ein Erfolg nicht mög­lich gewe­sen“, sagte Bäther.

Es wur­den auch Fehler im Wahlkampf gemacht, darin waren sich alle Anwesenden einig. „Diese Fehler gilt es in Zukunft zu ver­mei­den“ mahnte der Ortsverbandssprecher Walter Rogel-​Obermanns und ergänzte: „Es ist ein bit­te­rer Erfolg der Linkspartei.“

Dass die Wahlkampfthemen: „Ausbau des öffent­li­chen Nahverkehrs, bes­sere Förderung des sozia­len Wohnungsbaus und der Ausstieg aus der Braunkohleverstromung die Bevölkerung beschäf­tige, spie­gele sich in den Stimmengewinnen wie­der. Die Versammlung dankte Rappard und ihr Team für einen enga­gier­ten und, zumin­dest auf regio­na­ler Ebene, erfolg­rei­cher Wahlkampf.“

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