Neuss: Internationaler Museumstag – Großes Museumsfest im Clemens Sels Museum

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Robert Schilken, Herausgeber



Neuss – Im Clemens Sels Museum Neuss lau­fen die Vorbereitungen zum Museumsfest am Internationalen Museumstag am Sonntag, 21. Mai 2017, auf Hochtouren. 

Direktorin Dr. Uta Husmeier-​Schirlitz prä­sen­tierte jetzt ein abwechs­lungs­rei­ches Programm, das am kom­men­den Sonntag bei freiem Eintritt von 11 bis 18 Uhr bei Jung und Alt für Begeisterung sor­gen wird. Verschiedenste Programmpunkte – von inter­ak­ti­ven Führungen, über Workshops bis hin zu Präsentationen neuer Werke – garan­tie­ren, dass jeder Besucher auf seine Kosten kommt.

Besonders erwäh­nens­wert ist hier­bei die Veranstaltungsreihe „Unterricht am Original – ein­mal anders!“. Die Direktorin der Görresschule, Andrea Sahl, orga­ni­sierte in Kooperation mit dem Clemens Sels Museum eine Projektwoche, bei der für über 240 Schülerinnen und Schüler im Alter von sechs bis zehn Jahren die Begegnung mit dem Original im Vordergrund stand, um den Kindern Kunst auf einer anspre­chen­den Ebene direkt und ein­gän­gig näher brin­gen zu können.

Inhaltlich setz­ten sich die Schülerinnen und Schüler unter ande­rem mit den Themen Porträt und Selbstbildnis sowie dem Erstellen von Glasmalerei aus­ein­an­der, eine Auswahl der Kunstwerke wird am Sonntag im Gartensaal präsentiert.

Dr. Uta Husmeier-​Schirlitz, Foto: Stadt

Des wei­te­ren wer­den am Sonntag erst­mals die bei­den neuen Campendonk Werke „Das Märchen“ (um 1921) und „Der kopf/​Lebenserinnerung“ (1946/​47) für die Öffentlichkeit zu sehen sein. Die von Heinrich Campendonks Sohn und des­sen Frau tes­ta­men­ta­risch ver­mach­ten Arbeiten ergän­zen die bereits bestehende hoch­ka­rä­tige Sammlung so um neue Facetten des cam­pen­don­k­schen Expressionismus.

Im Grafischen Kabinett ist fer­ner anläss­lich des 500-​jährigen Reformationsjubiläums die Ausstellung “Dürer und Co. – Religiöse Darstellungen zur Zeit Martin Luthers“ zu sehen. Die Grafiken, die zu Lebzeiten Luthers ent­stan­den, zei­gen ein­drück­lich, wel­che reli­giö­sen Vorstellungen zu der dama­li­gen Zeit vor­herrsch­ten. Gerade weil die Bevölkerung nur zu einem gerin­gen Teil alpha­be­ti­siert war, waren es die Bilder, die Glaubensinhalte ver­mit­tel­ten und als Medium dien­ten, um Inhalte zu trans­por­tie­ren. Daher ver­wun­dert es nicht, dass über­wie­gend Szenen aus dem Leben Christi und Darstellungen von Heiligen im Fokus der Künstler lagen. Zu sehen sein wer­den Grafiken von Albrecht Dürer, Albrecht Altdorfer, Lucas Cranach der Ältere sowie Georg Pencz.

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