Neuss: Interkulturelle Projekthelden – St. Augustinus Memory‐​Zentrum

Neuss – Die Interkulturellen Projekthelden e.V. waren im Januar in der Alten Post unter­wegs, um das „Arche Noah Projekt“ zu star­ten.

Hier der Bericht: „Gemeinsam mit den Künstlerinnen Claudia Ehrentraut und Anke Jüngels wur­den bunte Tiere aus Ton und ein gro­ßes Schiff gebas­telt. Die Jugendlichen fan­den das Endergebnis wie immer her­vor­ra­gend und woll­ten das Schiff und seine Bewohner für einen guten nut­zen.

Dafür kam das St. Augustinus Memory‐​Zentrum in Frage, dass die Heranwachsenden gemein­sam mit den Künstlerinnen und dem Vorsitzenden Umut Ali Öksüz am Freitag, den 19.05.2017 direkt vor Ort besuch­ten.

Die Patienten waren sehr glück­lich, als sie die Projektgruppe mit dem Schiff und den vie­len bun­ten Tieren sahen.

Fotos(3): Interk. Projekth.

Stationsleiterin Beate Katsek führte die Truppe durch das Haus und zeigte ihnen die Vitrine und den Stellplatz für das Schiff. Die Jugendlichen misch­ten sich unter die Patienten und erzähl­ten von dem Projekt. „Die Arche Noah und die Tiere haben eine beson­dere Geschichte. Alle Tiere sind anders, aber alle haben zusam­men­ge­hal­ten, als sie auf das Schiff muss­ten,“ erzählte Mirac ganz stolz einer älte­ren Dame, der sich auch bei dem Projekt enga­gierte.

Frau Dr. Andrea Kuckert‐​Wöstheinrich, Projektleiterin im St. Augustinus Memory‐​Zentrum und Frau Angela Spirres, die die Patienten mit tol­len Bildungsprojekten vor Ort unter­stützte, kamen auch dazu und spra­chen mit Jugendlichen und Künstlern. Sie bedank­ten sich für das tolle Geschenk und Frau Dr. Andrea Kuckert‐​Wöstheinrich beschloss dann doch lie­ber, die Arche Noah direkt an den Eingang zu stel­len, damit alle Besucher die Vielfalt die­ses Projekts begut­ach­ten kön­nen.

Die bun­ten Tiere wur­den von der Projektgruppe in die Vitrine ein­ge­räumt. Die Jugendlichen hat­ten spon­tan die Idee, Plakate zu erstel­len, damit Patienten und Besucher alles über das Projekt nach­le­sen und Informationen erhal­ten. Diese Plakate woll­ten sie direkt am Wochenende vor­be­rei­ten und im Memory‐​Zentrum abge­ben.

Demnächst ist auch ein direk­tes Projekt mit den Interkulturellen Projekthelden geplant, denn beide Seiten waren über­wäl­tigt von der posi­ti­ven Reaktion der Patienten. „Vielfalt und inter­kul­tu­rel­ler Austausch ist unab­hän­gig vom Alter und der Herkunft.

Begegnungen för­dern nicht nur das inter­kul­tu­relle Bewusstsein, sie bil­den Fundamente eines gemein­sa­men Miteinanders, sie bauen Vorurteile ab und stär­ken den Respekt unter­ein­an­der, die in einer so bun­ten Gesellschaft nicht mehr weg zu den­ken sind,“ so der Vorsitzende des Vereins Umut Ali Öksüz.” Das Projekt wurde vom Kulturrucksack NRW geför­dert.

(123 Ansichten gesamt, 1 Leser heute)