Rhein-​Kreis Neuss: Anschlussstelle Delrath A57 – Zeitnahe Überarbeitung der Unterlagen

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Robert Schilken, Herausgeber



Rhein-​Kreis Neuss – In die Diskussion um die von vie­len Seiten gewünschte Anschlussstelle Dormagen-​Delrath an der Autobahn 57 kommt Bewegung.

Mit dem Vorliegen der Gutachten und der Fertigstellung der Vermessungsarbeiten wird im September gerech­net, so dass zeit­nah eine Überarbeitung der Planfeststellungsunterlagen erfol­gen kann“, berich­tet Landrat Hans-​Jürgen Petrauschke.

Zuvor hatte ein wei­te­rer Besprechungstermin der zum Planfeststellungsverfahren ein­ge­rich­te­ten Projektgruppe statt­ge­fun­den. Daran nah­men neben Vertretern des Rhein-​Kreises Neuss und des mit der Erstellung des Verkehrsgutachtens beauf­trag­ten Ingenieurbüros auch Mitarbeiter der Städte Neuss und Dormagen sowie Repräsentanten der RWE Power AG als Eigentümer betrof­fe­ner Grundstücke im Bereich des geplan­ten Gewerbegebiets Silbersee teil.

Von Seiten des Ingenieurbüros wurde zunächst das Ergebnis der Straßenverkehrszählung 2015, das erst im März 2017 vom Landesbetrieb Straßen.NRW zur Verfügung gestellt wor­den ist, präsentiert. 
Demnach hat sich die durch­schnitt­li­che täg­li­che Verkehrsbelastung zwi­schen dem Autobahn-​Dreieck Neuss-​Süd und der Anschlussstelle Dormagen von 69 089 Fahrzeugen im Jahr 2010 auf 75 280 im Jahr 2015 erhöht.

Der zustän­dige Dezernent des Rhein-​Kreises Neuss, Bijan Djir-​Sarai, wies dar­auf hin, dass sein Kataster- und Vermessungsamt mit der Bestandsvermessung beauf­tragt wor­den und neben dem Verkehrsgutachten auch der Auftrag zur Erstellung einer Studie zur Rechtsexpertise über die Seveso-​III-​Richtlinie ver­ge­ben ist. Dies ist inso­fern von Bedeutung, da im Umkreis der gewünsch­ten Anschlussstelle ein soge­nann­ter Störfallbetrieb aus der Gas-​Branche liegt.

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