A46 bei Jüchen – Lkw-​Fahrer über­sieht Stauende – Drei Menschen teils schwer verletzt

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Robert Schilken, Herausgeber



Düsseldorf (ots) – Mittwoch, 17. Mai 2017, 15.50 Uhr – Den Ermittlungen der Autobahnpolizei Düsseldorf zufolge über­sah um 15.50 Uhr ein 48-​jähriger Lkw-​Fahrer aus Mülheim das Stauende auf der A 46 in Richtung Brilon in Höhe der Anschlussstelle Jüchen. 

Er fuhr nach Angaben von Zeugen nahezu unge­bremst auf den vor ihm anhal­ten­den Lkw auf und schob noch zwei wei­tere inein­an­der. Der Unfallverursacher wurde dabei in sei­nem Führerhaus ein­ge­klemmt und schwer ver­letzt. Er konnte erst nach circa zwei Stunden von der Feuerwehr gebor­gen wer­den und wurde anschlie­ßend in einem dem Klinikum Duisburg zugeführt.

Die Fahrer der ande­ren betei­lig­ten Lkw wur­den eben­falls ver­letzt, konn­ten jedoch die jewei­li­gen Krankenhäuser zwi­schen­zeit­lich wie­der ver­las­sen. Bis auf den vor­ders­ten Laster war kei­nes der Fahrzeuge mehr fahr­be­reit. Die Sattelzugmaschine des Mülheimers wurde zur Beweissicherung sichergestellt.

Um den auf der Gegenfahrbahn fah­ren­den Schaulustigen ent­ge­gen­zu­wir­ken, wurde ein Sichtschutzzaun ange­for­dert und an der Unfallstelle auf­ge­baut. Die A 46 war für die gesamte Zeit der Unfallaufnahme und Bergung in Richtung Neuss gesperrt. Der Verkehr wurde über die Anschlussstelle Jüchen abgeleitet.

Die größte Stauausdehnung betrug circa 7.000 Meter. Nach der Bergung der Lkw und der Reinigung des lin­ken Fahrstreifens konnte die Vollsperrung gegen 21.40 Uhr auf die Sperrung eines Fahrstreifens redu­ziert werden.

Dieser blieb für die Dauer der umfang­rei­chen Reinigungsarbeiten bis zu deren Beendigung um 22.40 Uhr gesperrt. Es ent­stand ein Sachschaden in Höhe von rund 360.000 EUR.

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