Neuss: Berthold-​Koch-​Stiftungsfonds über­nimmt JeKi-​Sti-​Patenschaft für die Sekundarschule

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Neuss – Dem Modellprogramm der Musikschule Neuss „Jedem Kind seine Stimme“ spen­dete der Berthold-​Koch-​Stiftungsfonds der Bürgerstiftung Neuss (BüNe) jetzt 2.600 Euro.

Monique Abeels-​Koch und Dorothea Graveman von der BüNE über­reich­ten den Scheck an Kulturdezernentin Dr. Christiane Zangs, Musikschulleiter Holger Müller, Christian Berger, Leiter der Sekundarschule, JeKi-​Sti Dozent Raphael Blume und Kinder der Sekundarschule.

Jedem Kind seine Stimme (JeKi-​Sti) gibt es als preis­ge­krön­tes Modellprogramm der Musikschule Neuss seit zehn Jahren an allen Grundschulen in Neuss. Seit drei Jahren gibt es JeKi-​Sti auch als Weiterführung an der 1. Sekundarschule in Neuss und begeis­tert unter fach­kun­di­ger Anleitung für Musik und stärkt das Selbstvertrauen der Kinder durch gemein­same Auftritte.

Foto: Stadt

Da die JeKi-​Sti Förderung, bereit­ge­stellt durch das Land NRW, die Jubiläumsstiftung der Sparkasse Neuss und die Stadt Neuss aus­schließ­lich für den Grundschulbereich zur Verfügung steht, sind für wei­ter­füh­rende Schulen andere Finanzierungsmodelle gefragt. Für das lau­fende Unterrichtsjahr hat die Bürgerstiftung (BüNE) Neuss die Patenschaft für die Sekundarschule über­nom­men. Dank dem Berthold-​Koch-​Stiftungsfonds, der unter dem Dach der Bürgerstiftung Projekte för­dert, ist jetzt für zwei Klassen ein gan­zes Jahr lang Unterricht möglich.

Vor der Spendenübergabe war Gelegenheit, bei einer kur­zen Unterrichtsdemonstration einen leben­di­gen Eindruck vom Unterricht vor Ort zu gewin­nen. In einer anschlie­ßen­den Gesprächsrunde wurde über die bis­he­ri­gen Erfahrungen und Erfolge mit JeKi-​Sti an der Sekundarschule dis­ku­tiert. Raphael Blume hat als JeKi-​Sti-​Profi inner­halb der letz­ten Jahre inten­siv daran gear­bei­tet, das für jün­gere Kinder im Grundschulalter gedachte JeKi-​Sti-​Konzept auch für Kinder der fünf­ten Klassenstufe weiterzuentwickeln.

Bei JeKi-​Sti wird mit dem ursprüng­lichs­ten Instrument – der mensch­li­chen Stimme – durch Singen, Sprachübungen, Rhythmusschulung und alters­ge­rechte Stimmbildung die musi­ka­li­sche und per­sön­li­che Entwicklung gezielt geför­dert. Neben der indi­vi­du­el­len Förderung fin­det auch eine Stärkung des Klassenzusammenhaltes und Verbesserung des Klassenklimas statt.

Das wurde durch eine Evaluation des JeKi-​Sti-​Programms durch die Heinrich-​Heine-​Uni Düsseldorf nach­ge­wie­sen und kann auch Michael Dohmeier, Klassenlehrer einer JeKi-​StiKlasse, bestä­ti­gen: „Gerade Kinder, die im nor­ma­len Schulalltag weni­ger Erfolgserlebnisse bekom­men, kön­nen sich hier oft her­vor­tun und erle­ben teil­weise zum ers­ten Mal, dass sie etwas bes­ser kön­nen als andere und ihren Mitschülerinnen und Mitschülern sogar hel­fen können.“

Gemeinsam sin­gen und musi­zie­ren schafft Zusammenhalt und Integration auf natür­lichste und Art und Weise, davon sind nicht nur die Macher und Förderer des Programms über­zeugt: „Es ist toll zu sehen, wie die Kinder beim Gesangsunterricht mit­ein­an­der umge­hen und wer­den das Projekt wei­ter unter­stüt­zen.“, so Dorothea Gravemann.

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