Neuss: Glockenläuten für Verstorbene – Gemeinde St. Martinus belebt alte Tradition wieder

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Neuss-​Holzheim  – Die Kirchengemeinde St. Martinus in Holzheim lässt eine alte Tradition wie­der auf­le­ben. Wenn ein Mitglied der Gemeinde ver­stirbt, wird am Folgetag zwi­schen 9 und 10 Uhr die Totenglocke geläutet.

Als „Schiedläuten“ (auch: Scheideläuten, Scheidungsläuten, Sterbeläuten) ist dies eine uralte Tradition. Das Läuten der Totenglocke will den Tod eines Mitglieds der Gemeinschaft ins Bewusstsein rücken und unab­hän­gig davon, wer ver­stor­ben ist, zu einem Gebet für den Toten und des­sen Familie aufrufen.
 
Wenn Angehörige den Wunsch haben, dass der Trauerfall durch Läuten bekannt­ge­ge­ben wird, kön­nen sie dies dem Bestatter mit­tei­len, er wird sich dann mit der Gemeinde in Verbindung setzen.

Quelle: Pixabay

Quelle: Thomas Kaumanns, katho​lisch​-im​-rhein​-kreis​-neuss​.de

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