Jüchen: Haustierprojekt in der Kita Kelzenberg

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Robert Schilken, Herausgeber



Jüchen – Strahlende Kinderaugen und jubelnde Kinder durf­ten Elternvertreter und Nicole Heuchele und Christoph Hötter gemein­sam mit Carola Schellhorn, Leiterin des Amtes für Schule, Kultur und Sport heute in der Kindertagesstätte Kelzenberg erleben.

Dort geht das Haustierprojekt in die nächste Runde. Auch „Minou”, ein Großpudel und „Mocca”, ein Zwergpudel teil­ten sicht­lich die Freude der Kinder. Eltern- wie auch Trägervertreter infor­mier­ten sich über den Fortgang des Projekts bei Monika Wagner, Leiterin der Kindertagesstätte.

Erstmals wurde der Wunsch nach Besuchshunden in einer Kinderversammlung Mitte des ver­gan­ge­nen Jahres geäu­ßert. Grund genug für den Elternbeirat, den Wunsch der Kinder auf­zu­grei­fen und nach Möglichkeiten für eine Realisierung zu suchen.

v.l.n.r.: Kinder der KiTa Kelzenberg, Monika Wagner, Carola Schellhorn, Christoph Hötter und Nicole Heuchele. Foto: Gemeinde

Minou und Mocca sind die Hunde von Monika Wagner, Leiterin der Kindertagesstätte in Kelzenberg. Nachdem Formalitäten wie Versicherungsschutz und Aufsicht geklärt waren, konnte die Projektentwicklung star­ten. Im März 2017 erfolg­ten die ers­ten Kontakte zwi­schen Kindern und Tieren. Im Rahmen des Projektes ler­nen die Kinder die Besonderheiten der Tiere kennen.

Nicht nur Hunde ste­hen dabei im Fokus, son­dern auch die Nutztiere auf einem Bauernhof. Hierbei geht es auch um die vie­len Fragen, die Kinder im Bezug auf Tiere stel­len, z.B.: Wie schaut das Tier? Fühlt das Tier auch? Wie gehe ich mit dem Tier um, damit es dem Tier und auch mir gut geht? Welche Grenzen müs­sen beach­tet wer­den? Ziel des Projekts ist, Kindern eine eigene Wahrnehmung und Wohlbefinden zu ermög­li­chen. Die Kinder kön­nen frei ent­schei­den, ob sie den Kontakt zu den Hunden, Nutztieren oder Pferden wün­schen. Es besteht kein Zwang, das Projekt stellt ein zusätz­li­ches Angebot dar.

Die Kinder kön­nen sich bei Monika Wagner anmel­den und gemein­sam mit ihr die Hunde erfah­ren und erle­ben, vor­aus­ge­setzt, die Eltern stim­men vor­her zu.

Eine solch immense Energie purer Freude kön­nen nur Kinder aus­strah­len”, so Carola Schellhorn, „da unter­stüt­zen wir als Träger gerne auch wei­ter­hin die­ses Projekt”. „Wir sind froh, dass das Projekt in die nächste Runde geht”, so Christoph Hötter. „Die Kinder haben sehn­süch­tig dar­auf gewartet.”

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