Rhein-​Kreis Neuss: Anrufer geben sich als Polizeibeamte aus – Vorsicht vor Betrügern

Ihre Unterstützung zählt!

Geschätzter Leser, Sie finden die Veröffentlichungen hier interessant und nützlich? Das ist erfreulich!

Wenn nur 10% der Leser regelmäßig 20 Cent pro Tag zahlen, können davon die laufenden Betriebskosten gedeckt, die Berichterstattung ausgeweitet sowie ggf. zusätzliche Redakteure beschäftigt werden.

Sie können Ihre Zuwendung über z. B. "PayPal" oder per Banküberweisung tätigen. Gerne nenne ich Ihnen die Bankverbindung. Bitte fragen Sie nach. Weitere Informationen finden Sie hier.

Danke
Robert Schilken, Herausgeber



Rhein-​Kreis Neuss (ots) – Am spä­ten Mittwochabend (10.05.) erreich­ten die Polizei im Rhein-​Kreis Neuss Hinweise auf offen­bar betrü­ge­ri­sche Anrufe, bei denen bis­lang unbe­kannte Personen sich als Polizeibeamte ausgaben.

Einen sol­chen Anruf erhiel­ten gleich meh­rere Bewohner aus dem Neusser Süden. Am ande­ren Ende der Leitung behaup­tete eine männ­li­che Stimme, von der Kriminalpolizei zu sein. Man habe Hinweise auf eine Einbrecherbande, die im Bereich des Wohnviertels unter­wegs sein soll.

Der Unbekannte riet den Neussern, Fenster und Türen zu schlie­ßen. Gleichzeitig erkun­digte sich der „fal­sche Polizist” gezielt nach Wertsachen und ver­suchte in einem Fall, einem der Angerufenen die Handynummer zu ent­lo­cken. Es kam im vor­lie­gen­den Fall nicht zu einer wei­te­ren Kontaktaufnahme, so dass auch kein Schaden entstand.

Die Masche der Betrüger ist nicht neu. Üblicherweise bie­tet der fal­sche Kripobeamte im Weiteren an, die Wertgegenstände sicher bei der Polizei zu ver­wah­ren. Dafür würde ein Kollege vor­bei­kom­men und diese abho­len. Tipps der „ech­ten Polizei”, um nicht Opfer von Betrügern zu werden:

  • Geben Sie keine per­sön­li­chen Daten heraus!
  • Beenden Sie das Gespräch – legen Sie auf!
  • Lassen Sie sich nicht ein­schüch­tern oder drängen!
  • Notieren Sie – wenn mög­lich – Uhrzeit des Anrufes, den Namen des angeb­li­chen Polizisten und die Telefonnummer!

Informieren Sie anschlie­ßend die Polizei (02131–3000 oder Notruf 110). Grundsätzlich gilt: Die Polizei wird sich nie­mals am Telefon nach Wertgegenständen und schon gar nicht nach deren Aufbewahrungsort erkundigen.

(91 Ansichten gesamt, 1 Leser heute)