Dormagen: evd Solarpark „sun dorado“ offi­zi­ell eröffnet

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[rsnip­pet id=„1” name=„Dor”]Hohen Besuch aus Berlin hatte die evd ener­gie­ver­sor­gung dor­ma­gen gmbh am 11. Mai zur Eröffnung ihres Solarparks in Gohr/​Broich zu Gast: 

Die rund sechs Hektar große Anlage, die die Umwelt im Vergleich zur her­kömm­li­chen Energieerzeugung um fast 2.000 Tonnen Kohlendioxid jähr­lich ent­las­tet, wurde an die­sem Tag von Bundesumweltministerin Dr. Barbara Hendricks offi­zi­ell eingeweiht.

In einem fei­er­li­chen Rahmenprogramm bedanke sich evd-​Geschäftsführer Klemens Diekmann zuerst bei den Beteiligten: „Ich möchte mich bei allen bedan­ken, die an die­sem Projekt mit­ge­wirkt haben. Angefangen bei der Bezirksregierung Düsseldorf, dem Rhein-​Kreis Neuss, der EGN, der Stadt Dormagen, unse­rem Dienstleister Rheinland-​Solar und natür­lich mei­nen Mitarbeitern. Ohne Ihre Hilfe und Unterstützung wür­den wir hier heute nicht ste­hen kön­nen, vie­len Dank“, so Klemens Diekmann.

In nur etwas mehr als einem Monat Bauzeit wur­den 1447 Betonfundamente gegos­sen und 11 km Kabel für mehr als 17.000 m² Modulfläche ver­legt. Die Leistung der Anlage von 2,8 Megawattpeak reicht aus, um rund 800 Haushalte ganz­jäh­rig mit Energie zu ver­sor­gen. Der im Solarpark erzeugte Strom bleibt zu 100% in Dormagen. Auch für die Unterstützung der Dormagener bedankte sich Klemens Diekmann: „Während des gesam­ten Projektes wur­den wir durch die Dormagener unter­stützt und posi­tiv in unse­rem Vorhaben bestärkt.“

v.l.n.r.: Hans-​Jürgen Petrauschke, Klemens Diekmann, Dr. Barbara Hendricks, Rainer Thiel und Erik Lierenfeld. Foto: evd

Bundesumweltministerin Dr. Barbara Hendricks lobte das Dormagener Projekt: „Bis zur Mitte des Jahrhunderts wol­len wir in Deutschland weit­ge­hend treib­haus­gas­neu­tral leben und wirt­schaf­ten. Deshalb brau­chen wir einen ste­ti­gen und kon­se­quen­ten Ausbau der erneu­er­ba­ren Energien in Deutschland. Aber die Belange der Natur und der Menschen vor Ort müs­sen wir glei­cher­ma­ßen im Blick behal­ten. Der Solarpark beweist, dass ein natur­ver­träg­li­cher Ausbau erneu­er­ba­rer Energien, Wertschöpfung vor Ort und Klimaschutz gleich­zei­tig mög­lich sind. Ein Vorbild das hof­fent­lich Schule machen wird.“

Dem stimmte auch der Landrat des Rhein-​Kreis Neuss, Hans-​Jürgen Petrauschke, zu: „Vom Müllberg zum Solarpark – wir ste­hen hier heute buch­stäb­lich auf einer Erfolgsgeschichte. Als Eigentümer der Deponie freuen wir uns über die nach­hal­tige und umwelt­scho­nende Nutzung der Fläche und über Gohr/​Broich als neuen Energiestandort. Beispielhaft haben seit Frühjahr ver­gan­ge­nen Jahres viele Partner an einem Strang gezo­gen und den Rhein-​Kreis Neuss in sei­ner Bedeutung als Energiekreis wei­ter gefestigt.”

Dormagens Bürgermeister Erik Lierenfeld sieht Dormagen in Sachen erneu­er­ba­rer Energien gut auf­ge­stellt: „Dormagen ist eine Stadt, die den Sonnenschein buch­stäb­lich im Herzen – und in ihrem Umweltbewusstsein – trägt. Bereits seit 1995 enga­giert sich Dormagen für den Klimaschutz und treibt immer neue Projekte voran“. Ein Ziel, dass Dormagen auch in Zukunft gemein­sam mit der evd wei­ter ver­fol­gen wird. „Der evd-​Solarpark ist der erste in Dormagen und der größte im Kreisgebiet. Darauf sind wir sehr stolz”, so Lierenfeld weiter.

Was dem evd-​Solarpark noch fehlte, war ein offi­zi­el­ler Name. Hierfür rief die evd vor eini­gen Wochen zu einem Namenswettbewerb auf, an dem sich knapp 100 Dormagener betei­lig­ten. „Einen Namen aus so vie­len tol­len Vorschlägen aus­zu­su­chen, war gar nicht so ein­fach“, so Klemens Diekmann. Bundumweltministerin Dr. Barbara Hendricks ent­hüllte schließ­lich den Namen, den der evd Solarpark zukünf­tig tra­gen wird: „sun dorado“. „Wir haben uns für die­sen Vorschlag ent­schie­den, weil er alles beinhal­tet: Sonne (sun), Dormagen (dor) und die Anlehnung an Eldorado“, so Diekmann.

Die Einsendung stammt von Melanie Adams aus Dormagen. Sie konnte lei­der nicht per­sön­lich an der offi­zi­el­len Eröffnung teil­neh­men. Die evd über­reichte ihr des­halb den gewon­ne­nen 500 € Reisegutschein bereits im Vorfeld der Eröffnung: „Ich freue mich, dass mein Namensvorschlag aus­ge­wählt wurde. Mein Vater war bereits vor Jahren Namensgeber für die Römertherme in Dormagen – das Talent liegt wohl in der Familie.“

Im Anschluss an das offi­zi­elle Rahmenprogramm bot Rheinland-​Solar Geschäftsführer Oliver Loritz für Dr. Barbara Hendricks und inter­es­sierte Gäste einen Rundgang durch den Park an.

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