Meerbusch:Büderich – Sperrungen – Halteverbote – Umleitungen

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Robert Schilken, Herausgeber



Meerbusch – In der Stadtverwaltung gehen die Vorbereitungen für die Durchfahrt der „Tour de France“ am Sonntag, 2. Juli, in die „heiße Phase”. 

In Abstimmung mit dem Organisationsteam des „Grand Départ” in Düsseldorf küm­mern sich die Fachleute für Verkehr sowie für Sicherheit und Ordnung um die rei­bungs­lose Abwicklung des Geschehens auf den Meerbuscher Straßen. „Ein Sportereignis die­ser Dimension hat­ten wir bei uns bis­lang nicht”, so Stadtsprecher Michael Gorgs.

Es stellt ins­be­son­dere unse­ren Stadtteil Büderich vor eine große Herausforderung.” Der Tag bringe tol­len Radsport und beste Unterhaltung, ohne erheb­li­che Einschränkungen und Verkehrsbehinderungen aber gehe es nicht. „Hier sind bei allen Betroffenen Rücksicht, Verständnis und rhei­ni­sche Gelassenheit gefragt.”

Von 8 bis ca. 16 Uhr müs­sen sich Autofahrer auf Straßensperrungen, Umleitungen und Halteverbote ein­stel­len. „Die Verkehrsregelungen müs­sen unbe­dingt beach­tet wer­den, damit das Event erfolg­reich und sicher von­stat­ten gehen kann”, erklärt Matthias Unzeitig, Leiter des Fachbereichs Straßen und Kanäle im Rathaus.

Karte: Stadt

Nach der Zeitkalkulation der Tour-​Planer in Düsseldorf wird die große Werbekarawane der Tour de France mit rund 170 bunt deko­rier­ten Fahrzeugen gegen 11.45 Uhr den Büdericher Ortseingang an der Niederlöricker Straße errei­chen, von dort geht es „Am Landsknecht” vor­bei die Dorfstraße hinunter.

An der St.-Mauritius-Kirche führt die Rennstrecke in Richtung Süden über die Düsseldorfer Straße, das Deutsche Eck und die Neusser Straße wei­ter nach Neuss. Der große Werbetross wird knapp eine Stunde brau­chen, um Büderich zu durch­fah­ren. Gegen 13.45 Uhr wird das knapp 200 Mann starke Fahrerfeld die Stadtgrenze erreichen.

Wichtig: Die gesamte Rennstrecke ist am 2. Juli von 8 bis ca. 16 Uhr kom­plett für den Verkehr gesperrt und aus Sicherheitsgründen beid­sei­tig mit einem Parkverbot belegt. Streckenposten sichern im Streckenverlauf rund 30 Kreuzungen, Einmündungen und Gefahrenstellen mit Absperrbaken. Eine Querung der Strecke ist an fest­ge­leg­ten Schleusen nur der Polizei sowie Not- und Rettungsdiensten gestattet.

Die Dorfstraße bleibt aus Sicherheitsgründen wegen des gro­ßen „TourTag-​Festes” auf dem Dr.-Franz-Schütz-Platz von der Einmündung Brühler Weg bis zur Kirche bis 19 Uhr gesperrt.

Aber auch rund um die Strecke gibt es viele Einschränkungen. Besonders umfas­send ist der Einschnitt für die Anwohner der Straßen Apelter Weg, Kantstraße, Hegelstraße, Lettweg, Rheinfeldweg, Grabenstraße, Am Feldbrand, An den Rheinauen.

Das gesamte Wohngebiet kann zwi­schen 8 und 16 Uhr mit dem Auto weder ver­las­sen noch erreicht wer­den. „Wer am Sonntag unbe­dingt mit dem Auto weg muss, sollte sei­nen Wagen des­halb schon am Vortag außer­halb der kri­ti­schen Zone par­ken”, so Matthias Unzeitig. Gesperrt ist in die­ser Zeit auch die Zufahrt von der Niederlöricker Straße nach Mönchenwerth.

Der moto­ri­sierte Durchgangsverkehr wird am west­li­chen Rand Büderichs abge­lei­tet. Zudem gibt es vor­ge­la­gerte Sperren für den Autoverkehr. Für Fahrradfahrer sind ruhige Wegempfehlungen zu eigens aus­ge­wie­se­nen Fahrradparkplätzen im Ortskern vor­be­rei­tet. Radfahrer wer­den gebe­ten, ihre Räder nicht irgendwo am Straßenrand, son­dern unbe­dingt auf den vor­ge­se­he­nen Fahrradparkplätzen abzustellen.

Grundsätzlich emp­fiehlt die Stadtverwaltung, den Büdericher Ortskern am 2. Juli mit dem Auto tun­lichst zu mei­den. Busse und Bahnen der Rheinbahn ver­keh­ren bis etwa eine halbe Stunde vor Rennbeginn ver­stärkt, dann im Streckenbereich bis in den Nachmittag hin­ein nicht mehr.

Ein Faltblatt der Stadtverwaltung mit allen wich­ti­gen Verkehrsinformationen und Ortsplan wird in die­sen Tagen stadt­weit verteilt.

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