Neuss: BCC bestä­tigt Carsten Mohr (SPD)

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Robert Schilken, Herausgeber



[rsnip­pet id=„7” name=„Ne”]Bereits acht Jahre vor Veröffentlichung der soge­nann­ten Panama-​Papers im April 2016 hatte der ehe­ma­lige Weckhovener Stadtverordnete Carsten Mohr vor den Machenschaften der zwie­lich­ti­gen Kanzlei Mossack Fonseca gewarnt. 

Doch Bundesdruckerei und Bundesfinanzministerium setz­ten sich über den Risiko- und Treasury-​Spezialisten hin­weg und stell­ten von der Direktbelieferung des vene­zo­la­ni­schen Innenministeriums auf den Umweg über Eigentümer-​getarnte Briefkastenfirmen um.

Nun rückte der 53-​jährige Sozialdemokrat in den geschäfts­füh­ren­den Vorstand der Nichtregierungsorganisation Business Crime Control (BCC) auf. Der ehe­ma­lige Osteuropa-​Banker und Fachmann für ord­nungs­ge­mäße Unternehmensführung wird das Finanzressort des gemein­nüt­zi­gen Vereins verantworten.

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BCC war 1991 – zwei Jahre vor Transparency International – gegrün­det wor­den und leis­tet Aufklärungsarbeit über die Sozialschädlichkeit und Umweltfeindlichkeit kri­mi­nel­len Wirtschaftens.

Beruflich lei­tet das Mitglied des SPD-​Wirtschaftsforums Veränderungs- und Verbesserungsprojekte im In- und Ausland. Der frü­here stell­ver­tre­tende Fraktionsvorsitzende in Neuss, der im Dezember 2015 Co-​Autor des Memorandums „Neue Wege mit Afrika!” an die Bundesregierung war, erfreut sich sei­nes Rufs als Afrika- und Südamerika-​Kenner sowie als Experte für Offshore-​Company-​Konstruktionen, Offset-​Geschäfte sowie Maßnahmen gegen schäd­li­ches Verhalten in Unternehmen. Gegenwärtig arbei­tet der eins­tige Bahn‑, Gas- und Airline-​Finanzmanager unter ande­rem einen inves­ti­ga­ti­ven, teil­weise ver­deckt durch­ge­führ­ten Einsatz in der Welt der Schönheitswettbewerbe auf, wel­cher 2008 in Panama begann.

Als Abschlussredner der International Compliance Conference von FICO Tonbeller, eines füh­ren­den Anbieters von Softwarelösungen zur Bekämpfung von Finanz- und Wirtschaftskriminalität, machte Mohr im ver­gan­ge­nen November in Frankfurt klar, wie wich­tig das Leitbild des ehr­ba­ren Kaufmanns und Hamburger Kaufmannstugenden aus gesell­schafts­po­li­ti­scher Sicht seien. Die ver­sam­mel­ten Vertreter aus neun­zig Ländern rief er auf, „authen­tisch, inte­ger und com­pli­ant” zu sein”, um nach drei­ßig Jahren Marktradikalismus einen neuen Mainstream herbeizuführen.

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