Meerbusch: „Spielplatzkonzept 2030”: Eltern und Kinder dis­ku­tie­ren mit

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[rsnip­pet id=„6” name=„Mee”]Die Stadtverwaltung ist der­zeit dabei, das „Spielplatzkonzept 2030” zu ent­wi­ckeln. Fachleute aus dem Bereich Grünflächen und aus dem Jugendamt der Stadt arbei­ten dabei Hand in Hand. 

Zum Konzept gehö­ren unter ande­rem eine genaue Analyse der bestehen­den Spielplatzlandschaft mit stadt­weit rund 70 Plätzen und eine Marschroute, wie nach dem Leitbild „Meerbusch: Familien- und kin­der­freund­li­che Stadt” wei­ter vor­ge­gan­gen wer­den soll.

Im Zuge des­sen sol­len Spielplätze, die schon jetzt sehr gut ange­nom­men wer­den, zu so genann­ten „Leuchtturmspielplätzen” aus­ge­baut und auf­ge­wer­tet wer­den. „Diese Plätze sol­len attrak­tive Spielangebote für Schul- und für Kleinkinder bereit­hal­ten und somit attrak­tiv für die ganze Familie sein”, erklärt Michael Betsch, Leiter des Servicebereichs Bauhof und Grünflächen. Hintergrund: Derzeit sind die meis­ten städ­ti­schen Spielplätze über­wie­gend für Schulkinder ange­legt. Das soll sich ändern. „Zudem haben wir die­je­ni­gen Spielplätze auf­ge­lis­tet, die gründ­lich über­ar­bei­tet wer­den müs­sen, damit das Spielangebot zeit­ge­mäß und bedarfs­ge­recht wird.” Bei ande­ren Anlagen seien bereits gering­fü­gige Eingriffe – zum Beispiel durch mehr Grün – aus­rei­chend, um eine deut­li­che Aufwertung zu erreichen.

Die Analyse hat zudem erge­ben, dass es auch Spielplätze gibt, die künf­tig auf­ge­ge­ben wer­den kön­nen. Sie sol­len laut Konzept aller­dings als so genannte „Quartiersplätze” und grüne Treffpunkte erhal­ten blei­ben. Andere, kaum oder gar nicht mehr genutzte Anlagen ste­hen kom­plett zur Disposition. „Die Aufwendungen für Gerätewartung und Pflege, die dort weg­fal­len, ermög­li­chen es uns, die künf­ti­gen „Top-​Spielplätze” bes­ser aus­zu­stat­ten und zu ech­ten Highlights für die ganze Familie zu machen”, so Michael Betsch.

Das Spielplatzkonzept soll neben der Beratung in den poli­ti­schen Gremien auch mit den Meerbuscher Eltern und Kindern offen erör­tert wer­den. „Das sind die Nutzer, für die wir all” das ent­wi­ckeln”, erklärt der Technische Beigeordnete Michael Assenmacher. „Ich bin gespannt und freue mich drauf.” Die Ideen und Anregungen der Familien wer­den schrift­lich auf­ge­nom­men, fach­lich bewer­tet und dann in der Politik zur Diskussion gestellt.

Zu die­sem Zweck wird es in die­sem Jahr ins­ge­samt vier Informations- und Diskussionsabende – je einen in Büderich, Osterath, Lank-​Latum und Strümp – geben.

Am Donnerstag, 11. Mai, 19 Uhr, heißt es in der Pastor-​Jacobs-​Schule an der Kemperallee in Lank erst­mals „Unser neues Meerbuscher Spielplatzkonzept – Diskutieren Sie mit!”

Zum Auftakt dreht sich alles um die 17 bestehen­den Spielplätze in Lank-​Latum und den Rheingemeinden. Michael Assenmacher, Michael Betsch und Peter Annacker, Fachbereichsleiter für Soziales und Jugend, wer­den das Konzept vor­stel­len. Anschließend kön­nen die Teilnehmer in meh­re­ren Arbeitsgruppen unter fach­li­cher Anleitung anhand von Zahlen und Plänen diskutieren.

Die Ergebnisse wer­den dann in gro­ßer Runde vor­ge­stellt. Moderiert wird der Abend von Stadtsprecher Michael Gorgs. Anmeldung ist nicht erforderlich. 

Entwurf des SpielplatzkonzeptesDaten, Pläne, Luftaufnahmen und Zeichnungen (pdf)

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