Rommerskirchen: „Rheinisches Sixpack“ trifft NRW-Minister

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Robert Schilken, Herausgeber



Rommerskirchen – Wie wich­tig inter­kom­mu­nale Zusammenarbeit für einen gelun­ge­nen Strukturwandel im Rheinischen Revier ist, ver­deut­lichte Bürgermeister Dr. Martin Mertens der Landesministerin für Innovation, Wissenschaft und Forschung, Svenja Schulze, dem Landesminister für Wirtschaft, Energie, Industrie, Mittelstand und Handwerk, Garrelt Duin, und dem Landesminister für Bauen, Wohnen, Stadtentwicklung und Verkehr, Michael Groschek.

Ihnen stellte er im Grevenbroicher Gewächshauspark am Kraftwerk Neurath den Planungsverbund „Rheinisches Sixpack“ vor.

Gemeinsam mit sei­nem Bedburger Kollegen Sascha Solbach star­tete er 2014 die Initiative zu einem bezirks­re­gie­rungs­über­grei­fen­den, inno­va­ti­vem Planungsverbund. Bis 2016 schlos­sen sich die Kommunen Bergheim, Grevenbroich, Jüchen und Elsdorf an und begrün­de­ten mit den bei­den Initiatoren den Planungsverbund „Rheinisches Sixpack“.

Foto: Gemeinde

Alle Kommunen haben eine Gemeinsamkeit: Sie lie­gen an den Rändern der jewei­li­gen Regierungsbezirke und sind vom Strukturwandel des Rheinischen Braunkohlereviers beson­ders betrof­fen“, erklärte Dr. Mertens die Gründung. Hinzu käme, dass alle sechs Kommunen dem stei­gen­den Siedlungsdruck im zwei­ten Speckgürtel rund um Köln und Düsseldorf in beson­de­rem Maße Rechnung tra­gen müss­ten. „Da die Lebensqualität dort aller­dings beson­ders hoch ist, sollte man eher von einem attrak­ti­ven ‚Sixpack‘ spre­chen“, erklärte Dr. Mertens augen­zwin­kernd die Namensgebung den anwe­sen­den Landesministern.

Gemeinsames Ziel des „Rheinischen Sixpack“ ist die Erstellung eines gesamt­räum­li­chen, inter­kom­mu­na­len Planungs- und Entwicklungskonzept zur akti­ven Begegnung und nach­hal­ti­gen Umsetzung des Strukturwandels im Braunkohlerevier.

Gemeinsam mach­ten die Bürgermeister deut­lich, dass das oberste Ziel in der Schaffung neuer Arbeitsplätze in der Region lie­gen würde. Deswegen über­ga­ben sie den anwe­sen­den Landesministern den „Masterplan ‚Rheinisches Revier‘“, der einen inter­kom­mu­na­len Planungsprozess zur Entwicklung von bestehen­den, bra­chen und poten­ti­el­len Gewerbe- und Industrieflächen inner­halb der sechs „Sixpack“-Kommunen ein­lei­ten soll. Hierfür wurde dem „Rheinischen Sixpack“ finan­zi­elle Unterstützung des Landes zugesagt.

Gemeinsam machen wir uns stark für einen nach­hal­ti­gen Strukturwandel im Rheinischen Revier. Für uns ist wich­tig, dass unsere Region jetzt und auch in Zukunft in Düsseldorf Gehör fin­det!“, macht Bürgermeister Dr. Mertens abschlie­ßend klar.

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