Jüchen: Regierungspräsidentinnen Düsseldorf und Köln zu Besuch

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Robert Schilken, Herausgeber



[rsnip­pet id=„3” name=„Jue”]Regierungspräsidentinnen Düsseldorf und Köln zu Besuch in der Rathaus Abtei der Stadt Mönchengladbach.

Dahin hat­ten Oberbürgermeister Hans Wilhelm Reiners (Mönchengladbach), Bürgermeister Peter Jansen (Erkelenz), Bürgermeister Harald Zillikens (Jüchen) und Bürgermeister Jürgen Frantzen (Titz) die Regierungspräsidentinnen Anne Lütkes (Düsseldorf) und Gisela Walsken (Köln) zum Informationsaustausch über die beab­sich­tigte Gründung eines Zweckverbandes um den Tagebau Garzweiler eingeladen.

Wie könnte sich die Tagebaunachfolgelandschaft im Zeithorizont bis zunächst zum Jahr 2035 ent­wi­ckeln? Mit die­ser Fragestellung befass­ten sich im Herbst ver­gan­ge­nen Jahres meh­rere externe Experten und Planungsbüros in einer ein­wö­chi­gen Werkstatt im Rittergut Wanlo. Die Ergebnisse die­ser Planungswerkstatt, sind in ein „Drehbuch zur Tagebaufolge(n)landschaft“ eingeflossen.

v.l.n.r.: Harald Zillikens BM Jüchen, Jürgen Frantzen BM Titz, Gisela Walsken RP Köln, Wilhelm Reiners OB MG, Anne Lüttkes, Peter Jansen BM Erkelenz. Foto: Gemeinde

Anlässlich des Informationsaustausches stell­ten die (Ober-)Bürgermeister und Umweltdezernent Dr. Gregor Bonin (Mönchengladbach) und der Technische Beigeordnete Ansgar Lurweg (Erkelenz) ges­tern den bei­den Regierungspräsidentinnen Gisela Walsken und Anne Lütkes das Drehbuch vor und über­reich­ten hierzu das Dokumentationsheft zur dem Drehbuch.

Die Ergebnisse der Planungswerkstatt zei­gen Möglichkeiten und Perspektiven für den Strukturwandel in der Tagebauregion auf. Dabei ste­hen ins­be­son­dere die wirt­schaft­li­chen, sozia­len sowie städ­te­bau­li­chen, aber auch land­schaft­li­chen Entwicklungen wäh­rend des noch fort­schrei­ten­den Tagebaus und für die Zeit nach der Braunkohle im Mittelpunkt.

Seit drei Jahren arbei­ten die Kommunen in einem infor­mel­len Planungsverband zusam­men, der der­zeit in einen Zweckverband über­führt wird. Die Räte der vier Kommunen hat­ten sich Ende ver­gan­ge­nen Jahres für die Gründung die­ses Zweckverbandes als neue Organisationsform aus­ge­spro­chen. Die Gründung eines Zweckverbandes ver­leiht den Tagebaurandgemeinden nicht zuletzt in der Beantragung von Fördermitteln mehr Gewicht und schafft zugleich die recht­li­chen Rahmenbedingungen für die zukünf­tige Zusammenarbeit aller vier Kommunen.

Die Gründung des Zweckverbandes und die wei­tere Vorgehensweise sowie die Weiterentwicklung des Konzeptes zur Gestaltung der Tagebaufolgelandschaft waren ebenso Themen des gest­ri­gen Informationsaustausches.

Die (Ober-)Bürgermeister war­ben bei den bei­den Regierungspräsidentinnen für die Berücksichtigung ihrer Interessen im Sinne einer posi­ti­ven Entwicklung der Tagebaurandregion.

Bürgermeister Harald Zillikens freut sich über den regio­na­len Austausch „im Sinne einer posi­ti­ven und nach­hal­ti­gen Entwicklung der Region und will diese Kooperation für eine zukunfts­ge­rich­tete Entwicklung der Gemeinde Jüchen nutzen.“

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