Meerbusch: Feuerwehr – Mehrere Feuerwehreinsätze in der Mainacht

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Robert Schilken, Herausgeber



[rsnip­pet id=„6” name=„Mee”]Um 18:39 Uhr wurde der Löschzug Osterath am Sonntagabend zu einer unkla­ren Geruchsbelästigung zur Insterburger Straße gerufen. 

Vor Ort stell­ten die Einsatzkräfte im Bereich der JuCa – Halle 9 einen star­ken Bezingeruch fest. Da zunächst unklar war wo der Geruch her­kam und was dafür ver­ant­wort­lich war muss­ten die 200 anwe­sen­den Gäste die Halle für rund eine Stunde verlassen.

Die Feuerwehr ging sys­te­ma­tisch bei der Suche nach der Geruchsquelle vor und zog ein Spezialfahrzeug für die Messung von Stoffkonzentrationen hinzu. Nachdem zwei Türen gewalt­sam durch die Feuerwehr geöff­net wer­den muss­ten fan­den die Einsatzkräfte in einer angren­zen­den KFZ-​Werkstatt einen PKW, der in einer Waschhalle Benzin ver­lor. Die Werkstatt wurde dar­auf­hin gelüf­tet und das aus­ga­sende Benzin von vier Feuerwehrleuten unter Atemschutz mit Bindemittel aufgenommen.

Nach inten­si­ven Lüftungsmaßnahmen und erneu­ten Messungen zeigte sich der Einsatzerfolg. Es wurde keine Benzingaskonzentration mehr fest­ge­stellt. Nach gut andert­halb Stunden war der Einsatz für die 31 Feuerwehrleute aus Osterath und Büderich beendet.

Um kurz vor Mitternacht ereilte die Feuerwehr dann die Meldung über einen Zimmerbrand auf dem Büdericher Dülsweg. Wie schon öfters in den letz­ten Wochen hatte ein Heimrauchmelder früh­zei­tig Alarm geschla­gen und auf ange­brann­tes Essen auf dem Herd in einer Wohnung im 2. OG hingewiesen.

Durch das frühe Erkennen der Gefahr konnte womög­lich ein Küchenbrand, zumin­dest aber schlim­me­rer Schaden durch Rauch ver­hin­dert wer­den. Von den ange­rück­ten Löschzügen aus Büderich und Lank brauchte es glück­li­cher­weise nur wenige Kräfte um das Essen vom Herd zu neh­men und die Wohnung kräf­tig zu lüf­ten. Nach einer hal­ben Stunde war der Einsatz für die 40 Einsatzkräfte beendet.

Der nächste Einsatz folgte um 1:19 Uhr. Die auto­ma­ti­sche Brandmeldeanlage im Lanker Altenheim hatte aus­ge­löst, weil auch dort Kochgut über den Genusszeitpunkt hin­aus auf dem Herd gelas­sen wurde und ange­fan­gen hatte unan­ge­neh­men Rauch zu ent­wi­ckeln. Das Essen wurde vom Herd genom­men, die Wohnung gelüf­tet und die Bewohnerin durch die Feuerwehr betreut.

Nach 15 Minuten konn­ten rund 40 Einsatzkräfte der Feuerwehreinheiten aus Lank, Büderich, Nierst und Kierst sowie die haupt­amt­li­che Besatzung der Feuerwache wie­der einrücken.

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