Neuss: Kartierungen des Geologischen Dienstes NRW

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Robert Schilken, Herausgeber



Neuss – Der Geologische Dienst Nordrhein-​Westfalen in Krefeld – ein Landesbetrieb im Geschäftsbereich des Ministeriums für Wirtschaft, Energie, Industrie, Mittelstand und Handwerk NRW – wird Arbeiten für eine geo­wis­sen­schaft­li­che Landesaufnahme durchführen. 

Bis Ende Dezember wer­den dazu auch in Neuss Untersuchungen durch­ge­führt. Die mit den Untersuchungen beauf­trag­ten Personen sind auf Grund des Lagerstättengesetzes auch ohne vor­he­rige Anmeldung berech­tigt Grundstücke für diese Arbeiten zu betre­ten. Gegebenenfalls müs­sen sie auch Erdaufschlüsse wie Aufgrabungen, Abgrabungen und Steinbrüche durch­füh­ren. Sie legi­ti­mie­ren sich hier­bei durch Dienstausweise.

Diese geo­lo­gi­sche Bestandsaufnahme des Untergrundes ist Teil lan­des­wei­ter Untersuchungen. Die gewon­ne­nen Daten wer­den aus­ge­wer­tet und in die Fachinformationssysteme Geologische Karte, Hydrogeologische Karte und Rohstoffgeologische Karte ein­ge­ar­bei­tet. Sie ste­hen als Grundlageninformation für zukünf­tige Planungen zur Verfügung und geben Auskunft über den Aufbau, die Zusammensetzung, die Eigenschaften und das Verhalten des Untergrundes.

Im Rahmen der Kartierarbeiten sind kleine Handbohrungen not­wen­dig. In Ausnahmefällen müs­sen Sondierbohrungen bis zu 30 Meter Tiefe durch­ge­führt wer­den. Wenn dafür Privatgrundstücke in Anspruch genom­men wer­den sol­len, wer­den die Eigentümer recht­zei­tig infor­miert. Dabei wird auf pri­vat­wirt­schaft­li­che Belange und die der­zei­tige Nutzung der Grundstücke Rücksicht genommen.

Etwaige durch die Inanspruchnahme ent­ste­hende Schäden wer­den nach den all­ge­mei­nen gesetz­li­chen Bestimmungen ersetzt. Es wird gebe­ten, die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter des Geologischen Dienstes NRW bei der Erledigung ihrer Arbeiten im Dienste der Allgemeinheit zu unterstützen.

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