Meerbusch/​Korschenbroich: Zwei geschei­terte Enkeltrickversuche – Polizei warnt erneut

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Robert Schilken, Herausgeber



Meerbusch, Korschenbroich – Offenbar hat es sich her­um­ge­spro­chen: Hinter Geldforderungen am Telefon lau­ern oft betrü­ge­ri­sche Absichten. 

Beim soge­nann­ten „Enkeltrick” erhal­ten ins­be­son­dere ältere Menschen Anrufe von einer Person, die sich als Verwandter aus­gibt und eine finan­zi­elle Notlage vortäuscht.

Am Donnerstagnachmittag (27.04.) ver­such­ten Unbekannte in Meerbusch und Korschenbroich, zwei über 80-​jährige Frauen um ihr Erspartes zu brin­gen. Glücklicherweise schei­ter­ten die Betrüger mit ihrer arg­lis­ti­gen Masche am Misstrauen der Angerufenen. In bei­den Fällen infor­mier­ten die ver­meint­li­chen Opfer die Polizei und gin­gen nicht wei­ter auf die Forderungen der unbe­kann­ten Anrufer, dem ver­meint­li­chen „Neffen”, ein.

Obwohl die Täter immer öfter auf auf­ge­klärte Bürgerinnen und Bürger tref­fen, ver­zeich­net die Polizei wei­ter­hin Betrugsversuche die­ser Art. Deshalb ist es wich­tig, auch zukünf­tig miss­trau­isch zu sein, wenn ein ver­meint­li­cher Verwandter am Telefon um Geld bit­tet. Allenfalls ein Rückruf über eine ver­traute, (das heißt alt­be­kannte) Nummer kann Sicherheit dar­über ver­schaf­fen, ob es sich bei dem Anrufer tat­säch­lich um ein Familienmitglied handelt.

Den Trickbetrügern kann nur wirk­sam begeg­net wer­den, wenn poten­ti­elle Opfer die „Masche” ken­nen und wis­sen, wie sie sich im Fall eines sol­chen Anrufes ver­hal­ten sol­len. Es ist ent­schei­dend, nicht auf die Forderungen ein­zu­ge­hen und unmit­tel­bar im Anschluss an das Gespräch die Polizei zu verständigen. 

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