Dormagen: Stadt macht Jahresüberschuss von acht Millionen Euro

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Robert Schilken, Herausgeber



Dormagen – Die Stadt Dormagen hat das ver­gan­gene Haushaltsjahr mit einem Überschuss von 8,1 Millionen Euro abge­schlos­sen. Dies konnte Stadtkämmerin Tanja Gaspers jetzt in einer Beratungsvorlage für die nächste Ratssitzung am 9. Mai mitteilen.

Das sehr posi­tive Jahresergebnis resul­tiert in ers­ter Linie aus erheb­lich höhe­ren Erträgen bei der Gewerbesteuer“, so die Kämmerin. Im Haushaltsplan war ursprüng­lich ein Überschuss von rund 600.000 Euro vor­ge­se­hen. Zwischenzeitlich war die Verwaltung bereits von deut­li­chen Verbesserungen ausgegangen.

Dass wir am Ende einen sol­chen Betrag errei­chen konn­ten, ist schon eine sehr erfreu­li­che Entwicklung“, bilan­ziert Gaspers. Dies sei zugleich der erste posi­tive Abschluss nach sie­ben wirt­schaft­lich schwie­ri­gen Jahren und der Einführung des Neuen Kommunalen Finanzmanagements mit der dop­pel­ten Buchführung 2008.

Die Verwaltung schlägt dem Rat vor, den Überschuss zu ver­wen­den, um wie­der eine Ausgleichsrücklage für die Stadt auf­zu­bauen. „Wir brau­chen drin­gend einen Puffer für die kom­men­den Jahre, da sich die gegen­wär­tig gute Konjunktur auch wie­der ver­än­dern kann und wir dann nicht zurück in die Haushaltssicherung fal­len wol­len“, so Gaspers.

Darüber hin­aus füh­ren die hohen Gewerbesteuererträge dazu, dass die Stadt Dormagen künf­tig mit gerin­ge­ren Schlüsselzuweisungen vom Land rech­nen muss. 

Der Jahresabschluss 2016 spricht für einen guten finan­zi­el­len Kurs unse­rer Stadt. Eine spar­same Haushaltsbewirtschaftung ist aber wei­ter not­wen­dig, zumal die nega­ti­ven Abschlüsse der ver­gan­ge­nen Jahre zu einem Anstieg der Verschuldung geführt haben“, appel­liert auch Bürgermeister Erik Lierenfeld. 

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