Neuss: Vorstellung „Neue Deutsche Stadtgesellschaft“ – Wettbewerb „Kultur öff­net Welten“

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Robert Schilken, Herausgeber



Neuss – Neuss hat es unter die Top Ten der nomi­nier­ten Projekte für den Sonderpreis „Kultur öff­net Welten“ geschafft. 

Jetzt haben Vertreter des Wettbewerbs das Neusser Gesamtkonzept „Neue Deutsche Stadtgesellschaft“ und seine Realisation an drei Stationen in Neuss in Augenschein genom­men. Einen Überblick ver­schaff­ten sich Lydia Grün, Geschäftsführerin „netz­werk junge ohren“, Claudia Frenzel Müncheberg, Projektmanagerin „Kultur öff­net Welten“, und Mareike Lambertz, Digitale Kommunikation.

Nach einer Vorstellungsrunde im Kulturforum Alte Post mit unter ande­rem Kulturamtsleiter Harald Müller, Deniz Elbir, Interkultur Mitarbeiter des Kulturamtes, Hans Ennen-​Köffers, Leiter der Alten Post, Uwe Manke, Integrationsbeauftragter des Sozialamtes, Sportamtsleiter Uwe Talke, Museumsleiterin Dr. Uta Husmeier-​Schirlitz, den Vereinen „Puzzle-​Frauen“ und „Raum der Kulturen“ sowie Dozenten der Alten Post, ging es wei­ter in die Stadtbibliothek und ins Romaneum.

Vorgestellt wur­den unter ande­rem das Internationale Café, die Arbeit der Integrationslotsen und die inter­kul­tu­relle Arbeit der Volkshochschule und Musikschule. Am 26. April 2017 wird Staatsministerin Monika Grütters in Düsseldorf den Sonderpreis „Kultur öff­net Welten“ ver­lei­hen. Der Sonderpreis wür­digt her­aus­ra­gende kul­tu­relle Projekte.

Deutschlandweit wur­den 50 Projekte ein­ge­bracht, dar­un­ter das vom Deutschen Städtetag vor­ge­schla­gene Interkulturkonzept „Neue deut­sche Stadtgesellschaft“ der Stadt Neuss. Gemeinsam mit vie­len Akteuren der Interkultur hat das städ­ti­sche Kulturamt ein Diversitätskonzept ent­wi­ckelt, das Inter- und Transkulturalität als wesent­li­che Strukturkennzeichen der Stadtgesellschaft definiert.

Es legt Handlungsmaximen fest, die bei der kon­zep­tio­nel­len, per­so­nel­len und pro­gram­ma­ti­schen Ausrichtung der Kultureinrichtungen das Prinzip der Diversität ein­for­dern. Ziel des Neusser Projekt ist es, ein diver­ses Miteinander quer durch alle kul­tu­rel­len Institutionen und Vereine der Stadt zu fördern.

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