Kaarst: Schwerer Verkehrsunfall in der Kreuzung – Ratingen

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Robert Schilken, Herausgeber



Mettmann (ots) – Am frü­hen Montagabend des 10.04.2017, gegen 17.10 Uhr, befuhr eine 69-​jährige Frau aus Kaarst, mit einem brau­nen PKW BMW Mini, den inner­ört­li­chen Europaring in Ratingen-​Mitte, aus Richtung Innenstadt kom­mend, in Fahrtrichtung Düsseldorf. 

Nachdem sie zunächst noch vor der Kreuzung Düsseldorfer Straße, auf der Linksabbiegerspur in Richtung Reichswaldallee, bei Rotlicht ord­nungs­ge­mäß gestoppt hatte, fuhr sie danach den­noch bei Rotlicht ihrer Fahrtrichtung in die Kreuzung ein, um nach links abzubiegen.

Nach Angaben unbe­tei­lig­ter Zeugen hatte zu die­sem Zeitpunkt gerade nur die Ampel für den Geradeausverkehr auf Grünlicht gewech­selt, was von der 69-​Jährigen wahr­schein­lich falsch gedeu­tet wurde. In Folge der ent­ge­gen und tief ste­hen­den Sonne über­sah sie zudem den aus Richtung Flughafen kom­men­den Gegenverkehr, der bei Grünlicht in Richtung Europaring fuhr.

Foto: Polizei

So kam es zur schwe­ren Kollision mit dem sil­ber­nen PKW Mercedes S‑Klasse eines 61-​jährigen Mannes aus Wuppertal, der dem abbie­gen­den Mini als vier­tes oder fünf­tes Fahrzeug aus Richtung Volkardeyer Straße ent­ge­gen­kam und nicht mehr aus­wei­chen konnte. Beide Fahrzeuge prall­ten im Kreuzungsbereich nahezu fron­tal auf­ein­an­der. Der BMW wurde danach noch auf die Gleisanlage der Straßenbahn geschleu­dert, bevor auch er end­gül­tig zum Stillstand kam.

Geschützt durch Sicherheitsgurte und Airbags wur­den beide Fahrzeugführer beim Unfall jeweils nur leicht ver­letzt. Während die Unfallverursacherin mit einem Rettungswagen in ein ört­li­ches Krankenhaus gebracht und dort ambu­lant behan­delt wurde, lehnte der Mercedes-​Fahrer eine sofor­tige ärzt­li­che Versorgung ab.

An den bei­den schwer beschä­dig­ten und nicht mehr fahr­be­rei­ten Unfallfahrzeugen ent­stand ein geschätz­ter Gesamtsachschaden von min­des­tens 23.000,- Euro. Sie wur­den von einem ört­li­chen Unternehmen gebor­gen und abgeschleppt.

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