Neuss: Soziale Staffelung bei den OGS Beiträgen ein­ge­führt – Entlastungen für viele Eltern

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Robert Schilken, Herausgeber



Neuss – Kitabeiträge hat der Schulausschuss die ein­kom­mens­ab­hän­gige Staffelung der Beiträge für die Offene Ganztagsschule (OGS) beschlossen. 

Hintergrund war eine für die Aufrechterhaltung der OGS not­wen­dig gewor­dene Änderung der Finanzierung. Diese sorgt dafür, dass die Träger der OGS jetzt ihr qua­li­ta­tiv hoch­wer­ti­ges Angebot fort­set­zen kön­nen und die OGS in Neuss damit gesi­chert ist. Außerdem soll die Stadt fortan den Einzug der Beiträge über­neh­men, wodurch die Träge von Bürokratie ent­las­tet werden.

Die CDU konnte dabei klare Akzente set­zen und die Belastung für die Eltern redu­zie­ren. „Große Kostensprünge konn­ten damit ver­hin­dert wer­den“, macht die schul­po­li­ti­sche Sprecherin der CDU, Stephanie Wellens, deutlich.

Während die Verwaltung geplant hatte, die not­wen­dige Erhöhung alleine von den Eltern tra­gen zu las­sen, haben wir zudem dafür gesorgt, dass ein Teil der zusätz­li­chen Kosten von der Stadt über­nom­men wird“, so der jugend­po­li­ti­sche Sprecher der CDU, Thomas Kaumanns.

Gleichzeitig war es das Ziel der neuen sozia­len Staffelung, Eltern mit klei­ne­ren Einkommen zu ent­las­ten. Dies ist gelun­gen. Eltern mit einem Jahreseinkommen unter 25.000 € zah­len gene­rell keine OGS-​Beiträge mehr.

Mit der neuen Beitragstabelle konn­ten wir die OGS in Neuss sichern und auf eine trans­pa­rente und sozial gerechte Grundlage stel­len. Gleichzeitig machen wir aber eben­falls deut­lich, dass das Land NRW sei­nen Anteil an der Co-​Finanzierung der OGS deut­lich aus­bauen muss. Die OGS kann lang­fris­tig nicht vom Geldbeutel der Kommunen und Eltern abhän­gen“, schlie­ßen Wellens und Kaumanns gemeinsam.

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