Korschenbroich: SC Teutonia spielt beim Osterturnier in Frankreich

Ihre Unterstützung zählt!

Geschätzter Leser, Sie finden die Veröffentlichungen hier interessant und nützlich? Das ist erfreulich!

Wenn nur 10% der Leser regelmäßig 20 Cent pro Tag zahlen, können davon die laufenden Betriebskosten gedeckt, die Berichterstattung ausgeweitet sowie ggf. zusätzliche Redakteure beschäftigt werden.

Sie können Ihre Zuwendung über z. B. "PayPal" oder per Banküberweisung tätigen. Gerne nenne ich Ihnen die Bankverbindung. Bitte fragen Sie nach. Weitere Informationen finden Sie hier.

Danke
Robert Schilken, Herausgeber



Korschenbroich – Die Fußballer der D- und C‑Junioren-​Mannschaft des „SC Teutonia Kleinenbroich“ ver­tre­ten beim Internationalen Osterturnier im fran­zö­si­schen Carbonne ihre Heimatstadt. 28 Spieler und 13 Betreuer besu­chen vom 13. bis 19. April die Korschenbroicher Partnerkommune.

Hier tre­ten die Spieler gegen Jugendliche aus Italien, Spanien, Großbritannien (Wales) und Frankreich an. Denn auch mit Städten in die­sen Ländern sind die Carbonner freund­schaft­lich ver­bun­den. „Unsere Jugendlichen schnup­pern inter­na­tio­nale Turnierluft.

Da steht ein Team ein­fach noch ein­mal anders unter Strom und hat den Kitzel, gegen Gleichaltrige aus ande­ren guten Fußballnationen zu spie­len“, sagt Hans-​Peter Walther, Sachgebietsleiter Schulen und Sport im Rathaus. „Das gibt einem gan­zen Verein den Motivationsschub.“ Walther hatte Korschenbroicher Vereine auf­ge­ru­fen, in Carbonne mitzuspielen.

Sie fah­ren vom 13. bis 19. April zum Osterturnier nach Carbonne. Mit von der Partie sind Fußballer der D- und C‑Junioren-​Mannschaft des SC Teutonia Kleinenbroich und ihre Betreuer. Foto: SC Teutonia Kleinenbroich

Und der SC Teutonia war direkt begeis­tert dabei. Die Stadtverwaltung unter­stützt die Fahrt mit 1.000 Euro, um den Jugendlichen und dem Verein im Rahmen der finan­zi­el­len Möglichkeiten unter die Arme zu greifen.

An Traditionen anknüpfen

Die Teutonia-​Fußballer knüp­fen mit der Reise an eine alte Tradition ihres Vereins an: Denn schon 1978 waren Vereinsmitglieder der Kleinenbroicher in die Stadt nahe Toulouse gefah­ren, um zu kicken. Schnell hat­ten sich zwi­schen den Mannschaften und am Spielfeldrand bei den deutsch­fran­zö­si­schen Zuschauern per­sön­li­che Freundschaften ent­wi­ckelt, aus denen dann die offi­zi­elle Partnerstadt-​Initiative hervorging.

Bis 1999 war die Teutonia-​Teilnahme fes­ter Bestandteil im Kalender des Sportclubs. Während die jewei­li­gen Bürgermeister sich aus­tausch­ten, deutsch-​französische Musiker gemein­sam Konzerte gaben und mit dem Korschenbroicher Verein „Freunde von Carbonne“ eine ganze Gruppe enga­gier­ter Bürger die Partnerschaft pfleg­ten, ruhte der Kontakt der Fußballer. Jetzt steht die nächste Sportlergeneration in den Startlöchern, um an die Teutonia-​Tradition anzu­knüp­fen und im Ausland Spielerfahrung zu sammeln.

(8 Ansichten gesamt, 1 Leser heute)