Kaarst: Stadt begrüßt NRW-​Gutachten zum Nordkanal

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Robert Schilken, Herausgeber



Kaarst – Die Stadtverwaltung begrüßt, dass nach fast zwei Jahren die Ergebnisse des vom Landesumweltministerium in Auftrag gege­be­nen Gutachtens zum Nordkanal vorliegen.

NRW-​Umweltminister Johannes Remmel hat das Gutachten am Dienstag im Kaarster Rathaus vor­ge­stellt. „Für uns bleibt fest­zu­hal­ten, dass eine Verbesserung der Wasserqualität und des all­ge­mei­nen Zustandes im Nordkanal mög­lich ist.

Mit die­sem Gutachten haben wir nun eine Grundlage, um in den ent­spre­chen­den Gremien die Maßnahmen zu erör­tern. Die poli­tisch viel­fach dis­ku­tierte Entschlammung ist nach Aussage des Gutachtens aus­drück­lich keine sinn­volle Maßnahme“, sagt die Kaarster Bürgermeisterin, Dr. Ulrike Nienhaus. Dies wurde auch von den anwe­sen­den Vertretern der Bürgerinitiative Grundwasser so bestätigt.

Das Gutachten schlägt vor, künst­li­che Schwellen, die den freien Abfluss des Nordkanals auf Neusser Stadtgebiet behin­dern, schritt­weise abzu­sen­ken. Zudem soll der Nordkanal an den Jüchener Bach ange­bun­den wer­den. Als wei­tere Maßnahme sieht das Gutachten im Bereich der Stadt Kaarst den Einbau von Totholz und Wasserpflanzen vor.

Es ist aus mei­ner Sicht erfor­der­lich, die Maßnahmen ein­zeln und auf­ein­an­der abge­stimmt umzu­set­zen. Zwar ist eine finan­zi­elle Förderung in Höhe von 40 bis 80 Prozent durch das Land mög­lich, den­noch sind die Kosten für den Verband und deren Mitglieder nach Aussage der Gutachter der­zeit kaum zu bezif­fern“, sagt Nienhaus.

Die Kaarster Bürgermeisterin spricht sich zunächst für punk­tu­elle Maßnahmen aus, deren Ergebnisse regel­mä­ßig über­prüft wer­den sol­len, ehe wei­tere Schritte ein­ge­lei­tet wer­den. „Ich werde dazu den engen Kontakt zum Rhein-​Kreis Neuss und der Stadt Neuss suchen, da nur ein gemein­sa­mes Vorgehen ziel­füh­rend ist“, sagt Nienhaus.

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